Bekannten erschossen: 5 Jahre und 9 Monate Haft

29. Januar 2013 | Blaulicht | Keine Kommentare

Wegen Totschlags im minderschweren Fall ist am Dienstag ein Mann vom Landgericht Halle (Saale) zu 5 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt worden. Der 51 Jahre alte Angeklagte hatte nach Ansicht des Gerichts im August 2012 in seiner Wohnung seinen ein Jahr jüngeren Bekannten mit einer Pistole getötet. Der Richter blieb damit deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die den Angeklagten zehn Jahre hinter Gittern sehen wollte. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert und deshalb Revision angekündigt.

Die Hintergründe der Tat liegen trotz des Urteils im Dunkeln. So hatte der Angeklagte erklärt, dass das alkoholkranke Opfer ihn mit einem Keramikmesser bedroht und aufgefordert habe, eine Schusswaffe und Munition aus dem Keller zu holen. Nachdem der Angeklagte die Schusswaffe geladen hatte, soll ihn der Geschädigte weiter mit dem Messer bedroht haben, woraufhin der Angeklagte die Schüsse in Notwehr abgegeben habe.

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