Nach 13 Tagen und über 90
Veranstaltungen im Haupt- und Rahmenprogramm
besuchten bis jetzt 30.000 Besucher die Händel-Festspiele
Halle.
Große Erfolge verbuchten die Veranstalter mit bereits 23
ausverkauften
Konzerten. Dazu zählen u. a. der Messiah, der nach der Dubliner
Fassung
von 1741/42 im Dom zu Halle am 2. Juni aufgeführt wurde, und
die
ausverkauften Konzerte mit dem katalanischen Countertenor Xavier
Sabata und
der Serenata a tre Aci, Galatea e Polifemo mit dem Collegium
Cartusianum
im Löwengebäude (Aula der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg). Auch
die Baroque Lounges für junges Publikum und die kostenfreien
Veranstaltungen, wie das Nachtkonzert On the Bridge mit Bernd Ruf
und
Franz Danksagmüller am 4. Juni in der Moritzkirche, bekamen regen
Zulauf.
Schon jetzt sind die drei Aufführungen der
Marionetteninszenierung der
Händel-Oper Giustino mit der Lautten Compagney Berlin und dem
italienischen Puppentheater Carlo Colla e Figli im Goethe-Theater
Bad
Lauchstädt und das Bridges to Classics-Konzert in der
Galgenbergschlucht
am 10. Juni nach zusätzlicher Aufstockung der Sitzkapazität –
ausverkauft.
Für die Wassermusiken mit der Akademie für Alte Musik Berlin am
9. Juni in
der Georg-Friedrich-Händel HALLE, für den Messiah am 10. Juni in
der
Marktkirche zu Halle und für das Abschlusskonzert gibt es jeweils
noch
Restkarten.
Für Kinder ab sechs Jahre wird das Puppenspiel mit Musik von G.
F. Händel
Hans im Glück oder Die Wette mit dem Teufel heute und morgen im
Hort
Kinderpark (Träger Kinder- und Jugendhaus e. V.) in der Wiener
Straße
aufgeführt. Insgesamt haben sich dafür rund 300 Kinder angemeldet.
Beim Fest
für die ganze Familie am 10. Juni wird das Puppentheater für die
jüngsten
Besucher des Händel-Festes noch einmal im Kammermusiksaal des
Händel-Hauses
um 14 Uhr aufgeführt. Danach können sich Kinder bei
unterschiedlichen
kreativen und aktiven Angeboten kostenfrei ausprobieren. Außerdem
stellt die
Kindersingakademie der Stadt Halle (Saale) unter der Leitung
von
Marie-Therese Goetzky ihr neues Programm vor. Wir freuen uns, dass
die Kathi
Rainer Thiele GmbH das Fest wieder unterstützt.
Tipps für Kurzentschlossene
Ein besonderes Ereignis erwartet die Besucher am 10. Juni um 15
Uhr im
Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen mit dem Pasticcio
LElpidia,
overo li rivali generosi mit dem englischen Ensemble Opera
Settecento,
welches schon beim London Handel Festival große Erfolge feierte und
in
Deutschland erstmals aufgeführt wird.
Am 11. Juni präsentiert das französische Ensemble Diderot mit
der
argentinischen Sopranistin Maria Savastano Werke von G. F. Händel.
G. A.
Ristori u. a. im Konzert Ein Traum von Arkadien. Die letzten CDs
erzielten
hervorragende Kritiken. MDR Kultur lobte das kraftvolle,
jugendliche und
frische Spiel der Musiker. Für beide Konzerte sind noch Tickets an
allen
CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen, über die Tickethotline +49 (0) 345
/ 565 27
06 (Montag bis Freitag: 7 bis 19 Uhr, Samstag: 7 bis 14 Uhr),
unter
www.haendelhaus.de <http://www.haendelhaus.de> und im
Gästebüro im Hof des
Händel-Hauses, Große Nikolaistraße 5 (täglich von 10 bis 18 Uhr)
erhältlich.
(PM Händelhaus)
3 comments on “Zwischenbilanz Händelfestspiele: Veranstalter gibt sich zufrieden”
Kulturhauptstadtwürdig!
Und damit es künftig auch so bleibt, nehmen wir schnell Abschied von der Bewerburgsschnapsidee und lassen das ersparte Geld der halleschen Kultur zugute kommen.
Um den Titel „Kulturhauptstadt“ bewirbt man sich nicht – man muss es einfach sein und mit Leben erfüllen. Wie das geht, zeigen alljährlich die Händelfestspiele.