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„Zwischen Basar und Kaaba“: Stadtmuseum plant Sonderausstellung zum Islam

Das Stadtmuseum Halle will ab Mai 2017 eine Sonderausstellung zum Thema Islam eröffnen. Dies melden mehrere Medien unter Berufung auf eine Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa). Unter dem Titel «Zwischen Basar und Kaaba» gehe es vor allem um die Reisen der Pilger, wird Museumsdirektorin Jane Unger zitiert. Die Ausstellung sei auch als Beitrag zum Höhepunkt der Lutherdekade 2017 gedacht.  Man werde zeigen, welche bedeutenden Weltreligionen außerhalb des Christentums existieren, so die Direktorin sinngemäß.

 

7 comments on “„Zwischen Basar und Kaaba“: Stadtmuseum plant Sonderausstellung zum Islam”

  1. Warum soll ausgerechnet eine Ausstellung zum Islam der Höhepunkt der Lutherdekade sein?! Hier wird m. E der Name des großen Reformators mißbraucht!

  2. Selbst bei einem Beitrag zum… wird die ser Rolle Luthers nicht gerecht. Luther sah die damals in Europa eingefallenen islamischen Krieger („Türken“) schlimm wie Teufel und äußerst angriffslustig an.

  3. Luther war eine historische Figur in seiner geistigen Umwelt. Sein Bild von „den Juden“ dürfte doch wohl auch überholt sein, wie von „den Katholiken“, oder den „Heiden“, gar den „Antichristen“ in deren Kreisen du dich ja möglicherweise bewegst. Mein bescheidener Tip: fang hier keine Diskussion über die europäische Geistesgeschichte des 16. Jahrunderts an. Mit dem regionalen Ungeist der ersten zwei Drittel des 20. Jahrhunderts hast du ja schon genug zu tun.

  4. Deine Ausführungen zu Luther sind spekulativ, weshalb du auch das Konjunktiv verwendest. Aber das weißt du ja selber. Ansonsten kannst du dir deine arrogante Art mir gegenüber schenken. Das beeindruckt zumindest mich nicht. Im Wesentlichen richtet sich meine Kritik lediglich gegen eine Sonderausstellung, für die Luther instrumentalisiert wird, obwohl er gerade mit dem Islam sich wenig verbunden fühlte.

    Und wenn dir diese Kritik nicht gefällt, dann ist das für mich zwar OK, ändert aber nichts an meiner Haltung.

  5. Da Luther ziemlich viel aufgeschrieben und verkündet hat, hat er selber eine recht gute Quellenlage geschaffen.

    Es wird übrigens nicht Luther gefeiert, sondern die Reformation. Da darf neben allerlei Lobhudelei auch etwas erweiterter Kontext dabei sein.

    Zum Thema kann man vielleicht auch mal die Verzahnungen des Abendlandes mit dem Morgenland reflektieren, was zum Beispiel in der Geschichte der Weihnachtskunst recht gut nachzuvollziehen ist.

  6. Von der Reflektierung einer Verzahnung ist leider den bisherigen Artikeln nichts zu entnehmen. Aber ein Ansatz wäre dieser Gedanke…

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