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Uraufführung am neuen theater Halle: „Mutter Vater Rind“ von Kathrin Vieregg

Premiere am 20. März 2026

Das neue theater Halle bringt am 20. März 2026 die Uraufführung von „Mutter Vater Rind“, dem 2024 mit dem Preis der jungen Dramatik ausgezeichneten Debütstück von Kathrin Vieregg, auf die Bühne. Die Produktion entsteht in Kooperation mit dem Staatstheater Braunschweig, das den Preis gemeinsam mit dem nt verleiht.

Inhalt und Themen

Das Stück führt auf einen Hof im Spannungsfeld von Tradition und Wandel. Eine Familie versucht, Vertrautes zu bewahren – Arbeit, Zusammenhalt, Lebensentwürfe.
Im Zentrum steht Shrimp, ein Kind auf der Suche nach der eigenen Zukunft zwischen Herkunft und Veränderung.
Viereggs Text verbindet Familiengeschichte und Strukturwandel, erzählt von Nähe und Distanz, Verlässlichkeit und Überforderung. Die Tragikomödie greift Motive zwischen Heimatfilm und Dystopie auf und stellt Fragen nach Identität, Verantwortung und Aufbruch.

Regiekonzept

Regisseurin Evy Schubert entwickelt gemeinsam mit Konstanze Grotkopp einen Bühnenraum zwischen Laborästhetik und Sehnsuchtsort.
Der Soundtrack von Carl-John Hoffmann mischt volksmusikalische Elemente mit verfremdeten Klängen.
Das Kostümbild kontrastiert typisierte Figuren und familiäre Einheit.

Der Text ist formal besonders angelegt: tabellarisch strukturiert, mit parallelen Sprachspuren, chorischen Passagen und intimen Monologen. Zeit und Erinnerung überlagern sich zu einem mehrstimmigen Geflecht.

Termine

  • Fr, 20.03.2026 | 20:00 | nt-Kammer | Premiere
  • So, 22.03.2026 | 18:00 | nt-Kammer
  • So, 05.04.2026 | 20:00 | nt-Kammer
  • Sa, 18.04.2026 | 20:00 | nt-Kammer | 19:30 Stückeinführung
  • So, 19.04.2026 | 18:00 | nt-Kammer

Besetzung

  • Regie: Evy Schubert
  • Bühne & Kostüme: Konstanze Grotkopp
  • Musik: Carl-John Hoffmann
  • Dramaturgie: Zafer Tursun
  • Shrimp: Franz Blumstock
  • Vater: Lukas Coleselli
  • Mutter: Kinga Schmidt
  • Opa: Till Schmidt

Hintergrund zur Regisseurin

Evy Schubert ist Theaterautorin, Regisseurin und Multimediakünstlerin mit Schwerpunkt neue Dramatik. Uraufführungen u. a. am Schauspielhaus Wien, Divadlo X10 Prag und Ballhaus Ost Berlin. Engagements führten sie u. a. ans Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich und an das Landestheater Niederösterreich.
Ihre Arbeit „BEAUTY“ wurde 2023 von Theater heute als bestes Stück nominiert. Weitere Stationen: Philosopher in Residence am Kolleg Friedrich Nietzsche, Stipendiatin beim Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens, Einladungen zu internationalen Theaterfestivals.
Schubert studierte u. a. an der Universität Sorbonne Paris, der Universität Erfurt und der Freien Universität Berlin. Ihre Regieausbildung absolvierte sie an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

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