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Pride-Week in Halle – Auftakt durch Neonazi gestört

 

Der Christopher Street Day 2020 wird dieses Jahr aufgrund der coronabedingten Einschränkungen und wegen des Ansteckungsrisikos in Halle nicht stattfinden. Dennoch sollen noch bis zum 13.September überall in der Stadt kleinere Veranstaltungen stattfinden und Regenbogenflaggen zu sehen sein, die das ausgefallene Fest ersetzen.

In der sogenannten Pride-Week werden Läden, Gaststätten, Unternehmen, Einrichtungen, Verwaltungen, Mieter*innen und alle anderen aus diesem Grund dazu aufgerufen, Regenbogenfahnen oder andere Symbole in Regenbogenfarben öffentlich sichtbar zu präsentieren.

Am Samstagvormittag sind auch vor dem Stadthaus am Markt die Regenbogenfahnen gehisst worden. Die Zeremonie war dabei jedoch vom stadtbekannten Schreihals und Neonazi Sven Liebich gestört worden, dem dann ein kurzfristiger Platzverweis erteilt worden war.

 

Im Anschluss okkupierte er allerdings trotzdem den Platz vor den Fahnen und beschall im Schutzanzug und auf Dach seines Brüllwagens stehend – im trauten Kreis einer handvoll Anhänger – den ansonsten gut gefüllten und geschäftigen Markt.

2 comments on “Pride-Week in Halle – Auftakt durch Neonazi gestört”

  1. Man sollte ihm da mal eine Hygienedusche verabreichen. Ob da die Feuerwehr nicht helfen könnte mit einem Netzmittelmischer?

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