Vom 4. bis 7. Juni findet erstmals das Mosaik-Festival in Halle-Neustadt statt. An vier Tagen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kostenfreies Kulturprogramm mit Musik, Theater, Workshops und Mitmachangeboten an verschiedenen Orten des Stadtteils.
Zentrum des Festivals ist die Neustädter Passage, wo auf vier Bühnen ein vielfältiges Musikprogramm präsentiert wird. Geplant sind Auftritte aus den Bereichen Hip-Hop, Schlager und arabische Folklore. Neben jungen Künstlerinnen und Künstlern erhalten auch mehrere Musikschaffende aus Halle-Neustadt die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum vorzustellen.
Ergänzt wird das Festival durch zahlreiche Veranstaltungen im Stadtteil, darunter Gesprächsrunden, Theateraufführungen, Radio-Workshops und sportliche Angebote. Austragungsorte sind unter anderem der Frauenbrunnen, der Südpark und die ehemalige Stasi-Zentrale am Gimritzer Damm. Die Angebote werden von Vereinen, Initiativen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Halle organisiert.
Nach Angaben des Organisationsteams soll das Festival kulturelle Teilhabe fördern und die Vielfalt des Stadtteils sichtbar machen. Entwickelt wurde das Programm gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus ganz Halle.
Veranstalter sind der Verein Kulturbühne Neustadt als Träger des Stadtteilzentrums Passage 13 sowie ein ehrenamtliches Projektteam. Finanziert wird das Festival überwiegend über das Förderprogramm „Initiative Musik“. Für die weitere Finanzierung läuft derzeit eine Spendenkampagne. Zudem werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer für die Durchführung gesucht.