Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle startet mit einem umfangreichen Programm ins neue Jahr. Im Januar und darüber hinaus stehen zahlreiche Ausstellungen, Projekte und Veranstaltungen auf dem Kalender, die Einblicke in aktuelle künstlerische, gestalterische und wissenschaftliche Arbeiten geben.
Noch bis Anfang Februar ist in der Paracelsusstraße die Ausstellung „Das Limit“ mit Arbeiten von Prof. Julia Kröpelin und Rosilene Luduvico zu sehen. Parallel präsentiert der Fachbereich Design der BURG in München eine Auswahl studentischer und alumni Arbeiten im Bayerischen Kunstgewerbeverein. In Leipzig beteiligt sich die Hochschule an der GRASSI-Sonderausstellung „Formen der Anpassung“, die Kunsthandwerk und Design im Nationalsozialismus kritisch beleuchtet.
Im Stadtmuseum Halle läuft bis Ende Mai die Ausstellung „tagsüber bin ich woanders (hier bin ich nur nachts)“, ein Kooperationsprojekt mit Studierenden der Fotografie, das Wohnungslosigkeit und unsicheres Wohnen in Halle thematisiert.
Im Februar folgen die Diplomausstellungen des Fachbereichs Kunst im Volkspark Halle und in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Zur Eröffnung wird der Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse vergeben. Ergänzt wird das Programm durch die Ausstellung „EMERGING MOTHERHOOD“ im Projektraum hr.fleischer e.V., die zeitgenössische Perspektiven auf Mutterschaft untersucht, sowie durch einen Doppelvortrag zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte der BURG in der NS-Zeit.
Mit Ausstellungen in Halle, Leipzig und München sowie zahlreichen begleitenden Veranstaltungen bietet die Monatsvorschau einen breiten Überblick über aktuelle Aktivitäten der Kunsthochschule.