In der Berufsbildenden Schule 5 in der Klosterstraße, in der auch Altenpfleger ausgebildet werden, legt man ein besonderes Augenmerk auf den Tod. Die meisten Menschen wollen zu Hause sterben, aber die wenigsten können das tatsächlich.
Deshalb ist das Personal von Krankenhäusern und Altenheimen
immer wieder mit dem Tod von Patienten und Bewohnern und der Trauer
der Angehörigen konfrontiert. Wie kann man zukünftige Pfleger auf
diese Situationen vorbereiten? Indem man sie zu einer persönlichen
Auseinandersetzung mit dem Tod animiert. Aus diesem Grund
veranstaltet die Berufsschule in der Klosterstraße am 16. Mai einen
Aktionstag, an dem alle Schüler und Schülerinnen sich in mehreren
Projekten dem Lebensende widmen können. Nachdem viele von ihnen
bereits die Ausstellung end|los im Kunstforum angesehen und sich
dem Thema genähert haben, werden sie am Dienstag Vormittag über
Trauermusik, Kondolenzkarten, Erinnerungen und den Tod in den
Kulturen der Welt sprechen und Arbeiten erstellen. Ab 12:00
Uhr ist die Schule dann für alle Interessierten geöffnet
und die Ergebnisse können angesehen und diskutiert werden. Außerdem
lädt das Erinnerungscafé zum gemütlichen Austausch ein. Am Abend
wird die Theathergruppe der Schule ein Stück mit dem Namen
„TOTENTANZ – Vorstellungen vom Tod und dem Danach“ in der Aula
zeigen. Los geht es um 18:30 Uhr, der
Eintritt ist frei.
Der Aktionstag findet im Rahmen der Stadt der Sterblichen statt. Das gesamte Programm dieser besonderen Kulturwochen ist unter www.stadtdersterblichen.de zu finden.

One comment on “Die meisten Menschen wollen zu Hause sterben”
Meine Erfahrung besagt, das die meisten Menschen nicht sterben wollen, selbst im hohen Alter nicht.
Und auch der Tod im Krankenhaus wird oft sehr würdevoll „gestaltet“.