Das ist aus meienr Sicht lange nicht ausgemacht, ob die Kapitalfinanziert Rente wirklich die Guite Idee ist. Zunächst einmal sind höhere Beiträge fällig - die wir, die jektz einzahklen, langenicht wiedersehen werden. Die höhere belsatung schwächt die Konjunktur weiter:
https://www.fr.de/wirtschaft/bis-zu-250-000-jobs-gefaehrden-kapitalrente-koennte-zr-94371826.html
Und wenn dann mal eine Kapitaldeckung da sein sollte, ist die frage, wo das denn reingesteckt wird. Wenn staatliche Stellen auf dem Kapitalmarkt investieren, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Und es ist unsicher, ob bei einer schwindenden Bevölkerungszahl beispielsweise in Immobilien, in die jetzt investiert werden, bei sinkendem Bedarf noch ihren Wert behalten. Bezahlen muss die jüngere Generation für einen hohen Anteil alter Leute ja auf jeden Fall. Entweder direkt als Rentenbeitrag - oder über den Umweg der Kapitalsverzinung - durch höhere Mieten.
Je mehr geld den besitzer wechselt, je undurchschauarer das System, wird - um so mehr kassieren andere mit ab.
Die im politischen Berlin prognostizierten Renditen von 10% halte ich für illusorisch. Es ist ein Unterschied, ob ich ein Vermögen auf dem Papier mit Wertsteigerung der Aktien aufbaue oder mit der Wertschöpfung des Vermögens monatlich ein Teil der Rente zahlen will. Letzteres wird bei einer Rendite um die 4% landen.
Ein Teil der Rente über Kapitaldeckung finanziert durch Beiträge ist besser als die Idee von Lindner, die Kapitaldeckung über Schulden zu finanzieren. Nach Abzug von Inflation und Zinsen bleibt beim Lindner-Modell nichts für die Rente übrig.
Das Vertrauen in die eigenen Leute schwindet dramatisch. Man traut den Regierenden aus der eigenen Partei nicht mehr zu, mit entsprechenden Governance-Regeln Missbrauch durch die Fond-Manager auszuschließen. Erschütternd.
Im Vergleich zur Aktienrente, bei der jeder einen Vertrag mit seinem Versicherungsvertreter abschließt, verdienen bei einem staatlichen Rentenfonds deutlich weniger Leute mit.
Angebot und Nachfrage regelt nicht nur den Wert der Immobilie sondern auch in welche Anlageform investiert wird. Ist die Wohnungsnot beseitigt (der Rentenfonds leistet nur einen geringen Beitrag), sinken die Mieten (Käufermarkt), sinken die Renditen aus Immobilienvermögen und die Investitionen werden in andere Anlageformen gelenkt. Mit einer durchschnittlichen Rendite aus Immobilienvermögen von 3 bis 4% ist das schon heute nicht der Bringer und dient mehr der Risikoabsicherung im Portfolio.
Bei allem hin und her, nichts tun wäre die schlechteste Option.
Steht leider unter einer Bezahlschranke, aber die Nachricht ist alarmierend: https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/wohnungsleerstand-japan-bevoelkerung-verlassene-haueser-demografie
was das mit der Kapitalrente zu tun hat? Eine Menge. Man stelle sich vor, die Rentenkassen haben in Betongeld investiert.. ( oder vergleichbare Nachfrageabhängige Investitionen getätigt): schwupps, und schon ist die Rentenversicherung eine Ruine.
"Man stelle sich vor....." Dann fliegen die Betonaktien eben rechtzeitig aus dem Portfolio und es werden dafür andere gewinnversprechende Aktien gekauft. So blöde sind Fondsverwalter nicht.
In Skandinavien funktioniert das seit Jahrzehnten. Und, wenngleich ich nur wenig Ahnung habe, auch in meinem privaten Depot.
Klar, dauert das mindestens ein Jahrzehnt, aber für jetzige Rentner ist das Modell nicht gedacht.
@Neon: was in Skandinavien funktioniert, muss nicht in Deutschland funktionieren. Und wenn mein persönliches Portfolio funktioniert ( Joho , Rheinmetall, „Kriegsanleihe“) kannst Du das auch nicht auf das Rentenversicherungssystem übertragen. Zumal das staatliche Begehrlichkeiten weckt. Man stelle sich vor …
Da gibt es einen erheblichen Investitionsbearf bei der Deutschen Bahn. Und der Rentenversicherung wird empfohlen, doch „bitte genau da“ zu investieren…
Das schafft enorme politische Begehrlichkeiten, wie auch man sonst staatlicherseits gerne in die Rentenkasse gegriffen hat, um politische, populistische Wünsche zu bedienen.