Zur Erinnerung: Im Angriffskrieg gegen Afghanistan haben sie erzählt, dass die Bundeswehr nach Afghanistan muss, um die unterdrückten Afghanen von den ruchlosen Taliban zu befreien. Zur Begrüßung gab es keine Teddybären zur Begrüßung einer jubelnden Menschenmange. Im Gegenteil, es gab Gewehrkugeln und Minen. Am Ende haben die Unterdrückten die Befreier in einer panischen Flucht aus dem Land gejagt.
Und heute erzählen sie wieder das Märchen, dass eine überwiegende Mehrheit der Iraner von ein paar wenigen Religionsführern befreit werden möchte. Der deutsche Michel glaubt einfach alles.
Deine Propagandamaschinerie à la Goebbels läuft auf vollen Touren. Da hast du wohl recht.
Mein Name ist Michel und ich glaube, dass viele IranerInnen auf eine Befreiung hoffen. Ich kenne viele von denen persönlich, und einige schon seit Jahrzehnten.
Du könntest jetzt billig Urlaub in Deinem Dubaj machen. Bombenstimmung und Feuerwerk - all inclusive.
In Bonn gab es immer eine signifikante Community von Exil-Iranern. Wer diese kennt, könnte auch wissen, dass nach dem Sturz des Schahs nicht das Volk, sondern die Eliten geflohen sind. Die Profiteure des Despoten haben einen guten Teil der angehäuften Gelder nach Deutschland gerettet. Am Hungertuch musste in Bonn keiner leiden.
Neu ist, jetzt wünschen sich die Kinder der Schah-Anhänger den Sohn eines ruchlosen Folterknechts und Mörders als Führer zurück. Kein Anflug von Schuld oder Verantwortung. Auf dem Marienplatz in München formulieren sie den Anspruch, das ganze iranische Volk zu vertreten. Die deutschen Medien wirken bei dieser Propaganda kräftig mit.