Anfang der 1990er haben die Experten den Abbau von Arbeitsplätzen durch Roboter am Band vorausgesagt, zum Ende der Dekade waren mehr Arbeiter in der Automobilindustrie beschäftigt.
Die OECD-Studie zum Einsatz von KI in der Zukunftsforschung gibt ein Gefühl. Nicht weniger Entscheider werden gebraucht, die Entscheidungen werden auf der Basis von mehr Informationen getroffen.
https://www.oecd.org/en/publications/ai-in-strategic-foresight_aa573076-en.html
Du glaubst, BWL-Absolventen seien Entscheider? das sind nur die allerwenigsten (aber OK, es sind noch zu viele).
Wann (oder besser überhaupt) hatten Sie mit Geschäftsführern, Vorständen, Bereichsleitern und Abteilungsleitern in der Industrie oder dem Mittelstand zu tun? Sie könnten auch mal bei den Investment-Bankern vorbeischauen? Bitte nicht immer von der Provinz auf die große weite Welt schließen.
Habe ich, regelmäßig. Die meisten sind aber keine BWLer, sondern können was.
In der Provinz ist alles anderschter.
"Der Anteil der Führungskräfte mit einem BWL-Studium ist hoch, besonders in Top-Management-Positionen: Etwa die Hälfte der internationalen Führungskkräfte sowie eine große Mehrheit der Vorstände in deutschen Großunternehmen (DAX, MDAX) haben ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen, oft BWL oder VWL, manchmal mit einem MBA-Zusatz. Während BWL-Absolventen stark vertreten sind, folgen ihnen oft MINT-Fächer, aber das klassische Wirtschaftsstudium dominiert weiterhin die Führungsebene. "