Studienzeiten werden als sogenannte Anrechnungszeiten für die Rente berücksichtigt, zählen aber nicht direkt als Entgeltpunkte für die Rentenhöhe, da keine Beiträge gezahlt wurden; sie helfen aber beim Erreichen der Mindestversicherungszeiten (z.B. für die Rente mit 35 Jahren Wartezeit).
Also Geld ist nicht (im Gegensatz zur Mütterrente). Und die Zeiten sollen jetzt nicht mehr angerechnet werden, deshalb also länger warten bis zur Rente. Was hast Du da nicht verstanden?
Akademiker wollen für die höhere Rente weniger Jahre Beitrag zahlen. Was hat das mit Luxus für Wohlhabende zu tun?
Wer sein Studium in 4 Jahren schafft und nicht wie Kollege Fauli 8 Jahre an der Uni rumhängt, kann früher in Rente gehen. Nennt man Leistungsprinzip. Für Sozis ein Fremdwort.
Der Kollege Fauli, der "8 Jahre an der Uni rumhängt" (Mediziner mit Facharztabschluss beipielsweise) zahlt später mehr in die Rentenkase ein.
BWL-Studenten, die ihr Dünnbrettstudium in der Reglstudienzeit abreißen, lassen sich schnell durch KI ersetzen.
Die These mag für BWLer im ÖD zutreffen.