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Lärm beim Weidel-Sommerinterview

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Beiträge: 587
Moderator
Themenstarter
(@wolli)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

Ein Tontechniker schätzt das so ein:

"Ich habe einen Toningenieur, der seit vielen Jahren beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitet, um eine Einschätzung zur Tonpanne beim Sommer-Interview mit @Alice_Weidel gebeten: "Ich persönlich glaube bei diesem Interview nicht mehr an Zufälle. Spätestens ab dem Moment, ab dem Frau Weidel sagt, dass sie sich mit Echo auf ihrem inEar hört ist das für mich eher eine bewusste Falle. Es ist absolut unüblich, einem Gesprächsgast seine eigene Stimme auf seinen inEar-Monitor zu geben (normalerweise nur den Interviewpartner, um seine Fragen besser zu verstehen). Das heißt im Fachjargon "N-1" ("Nutzsignal ohne Eigenanteil").

Dass Frau Weidel sich dann noch selbst mit Echo (ab 20-40 Millisekunden) hört, ist noch unwahrscheinlicher, denn sie sitz ja nur 2-3 Meter vom Anstecker des Moderators (3 Millisekunden pro Meter). Die inEar-Wege werden immer vorher vom Tonpersonal getestet, besonders bei hochstehenden Politikern. Da bei solchen Interviews nur erfahrene Toningenieure und Techniker ausgewählt werden, kann das m. E. nur Absicht sein.
Man muss mal selbst ausprobieren, wie schwer es ist, einen geraden Satz zu sprechen, wenn man sich selbst mit Echo hört. Der Chor im Hintergrund klingt auch verdächtig "dazugemischt". Wenn an diesem Drehplatz eine äußere Störquelle (z.B. der Chor) in beide Ansteckmikros einfällt, gibt es durch die Laufzeitunterschiede zwischen den Mikrofonen starke klangliche Einbrüche im Störsignal (Auslöschung durch Interferenz), besonders in den tiefen und mittleren Frequenzen, Das Umgebungsgeräusch klingt "phasig" , dünn und räumlich.
Bei diesem Interview habe ich eher den Eindruck, dass es über Atmomikrofone direkt dazugemischt wird. Wenn man als Toningenieur an so einem Ort Atmomikrofone benutzt (würde ich eher nicht tun, weil sie potentiell nur Störquellen aufnehmen), dann muss man sie in so einem Moment natürlich ausschalten und versuchen, nur das Ansteckmikrofon der Person, die gerade redet, zu öffnen. Diese Regelvorgänge hört man deutlich - besonders bei einem Chor im Hintergrund. Dieser scheint aber ungewöhnlich stabil im Klangbild zu sein. Das Ganze wirkt inszeniert.
Wirklich unethisch und letztlich unprofessionell vom ganzen Team. Man hört förmlich das hämische Lachen der Redaktion und der Technikkollegen in der Regie! Auch der Moderator scheint es eher zu genießen, dass Frau Weidel schwimmt.
Normalerweise ist man als Moderator bei einer solchen Störung selbst irritiert und blickt fragend zur Aufnahmeleitung im Hintergrund oder sagt irgendwas zur Regie im "On". Puh, schäme ich mich für diese Niedertracht der "Kollegen"! Wenn ich das bei jedem Politiker machen würde, den ich nicht mag, hätte ich viel zu tun (und würde nicht mehr dort arbeiten). Wie ich das System kenne, werden alle Beteiligten berufliche Vorteile erlangen. So ist das in solchen Systemen - leider."

 

 

 


41 Antworten
Beiträge: 1402
Admin
(@heiwu)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

Die hat den gleichen blöden Gesichtsausdruck wie die Dame, die in meinem Browser immer Werbung für unsichtbare Hörgeräte macht.


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Beiträge: 587
Moderator
Themenstarter
(@wolli)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

Ich habe mich gefragt, warum die nicht nach innen gehen oder das interview unterbrechen, hier kann man es nachlesen:

"ARD-Reporter-Legende Waldi Hartmann über Alice Weidel und seinen ehemaligen Arbeitgeber:

"Das hat sie durchgezogen. Sie war umgeben von Feinden und hat eine halbe Stunde gut gestanden. Sie ist als Siegerin aus diesem Ding hervorgegangen. ---
Es sitzen zwei Menschen auf zwei Stühlen und reden miteinander. Das muss ungestört ablaufen. Wenn es dies nicht tut, dann muss ich das abbrechen und muss sagen, wir gehen nach innen. Man muss sagen, wir suchen eine Lösung. Wenn Sie nicht vorher wussten, was da abläuft, dann sind sie noch doofer, als ich dachte. Es war ein Debakel für die ARD, das einen Anfall von Fremdschämen bei mir ausgelöst hat. Das war mein endgültiger Abschied von der ARD. Technisch sechs, inhaltlich sechs, Verhalten sechs. Es war eine Katastrophe"
Julian Reichelt: "Wieso hat die ARD die Störgeräusche nicht runtergeregelt? Ich sah auf X, dass einige Laien das auf dem Handy hinbekommen haben."
Waldi Hartmann: "Offenbar hat die ARD nicht in technische Gerätschaften investiert, sondern nur in die Pensionsfonds von ausscheidenden Indendanten."
Reichelt: "Wir werden es herausfinden: Wieviel Steuergeld steckte in dieser Störaktion? "

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Beiträge: 587
Moderator
Themenstarter
(@wolli)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

Die ARD hätte das Interview abbrechen müssen, sie hat gezeigt, dass sie kein neutraler Sender mehr ist. 

Jetzt werden noch mehr AfD wählen


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1 Antwort
(@nixidee)
Registriert am: vor 14 Jahren

Prominent Member
Beiträge: 854

@wolli 

Frau Weidel lehnte es ab rein zu gehen, sie braucht diese Opferrolle, fürs nicht so intelligente Wahlvolk der AfD wirkt diese Show halt, diese Frau blamiert sich sonst gerne wenn sie wirklich reden muss, siehe das peinliche Musk Interview.

Man kann über die Truppe die da gestört hat sicher viel schlechtes sagen aber es ist doch das Niveau der AfD'ler, brüllen und nichts produktives beitragen. 


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Beiträge: 910
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(@btoob)
Noble Member
Registriert am: vor 11 Jahren

Was haben die Proleten beim Thema Demokratie nicht verstanden? Anderen die eigene Meinung mit Lautsprechern aufzwingen erinnert an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte.

Die ARD hat die Situation sichtlich genossen. Die haben noch nicht gemerkt, dass sie schon lange das Monopol auf die herrschende Meinung verloren haben. Die niedergebrüllte Meinung kommt verkürzt und deutlich heftiger über Social Media zurück.


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