Vor 150 Jahren hat 99% der Bevölkerung in der Landwirtschaft gearbeitet. Heute sind es 1-2%. Von einer Krise der Landwirtschaft kann aber keine Rede sein. Und eine Bauernpartei gibt es auch nicht mehr.
Na OK, da muss ich mich gegenüber ChatGPT geschlagen geben. Aber es geht mir um das Betrachtungsmodell. Die Gesellschaft wandelt sich, neue soziologische Gruppen entstehen, neues Präkariat ( um das akademische Präkariat beispielsweise kümmert sich keiner, auch die SPD nicht) usw. In den Schemata des letzen Drittels des 20en Jahrhunderts zu denken, ist politische Folklore.
Schon klar. Aber man könnte beispielsweise auch sagen, dass das Christentum an Bedeutung verloren hat. Die Union wird damit besser fertig als die SPD mit dem Verschwinden der Arbeiterklasse.
In den Wahlanalysen wird die Gruppe der Arbeiter weiterhin als signifikante Teilmenge betrachtet. In Ba-Wü haben Grüne und AfD in dieser Gruppe deutlich zugelegt, die SPD ist bei ihrem mickrigen Ergebnis geblieben. Folklore ist die SPD als Partei der Arbeiter.
Die 1970er sind lange vorbei. Sogar für Dich.
Die CDU ist programmatisch eine Partei, die die Interessen der sozial bessergestellten verfolögt. Das C ist nur Beiwerk. früher diente es dazu, Anhänger der katholische Kirche zu ködern. Die werden immer unbedeutender, aber das macht nichts, denn das Kernprogramm der CDU bleibt.