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Es war einmal eine ...
 
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Es war einmal eine Arbeiterpartei ....

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Beiträge: 1320
Admin
(@heiwu)
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Registriert am: vor 14 Jahren

Vor 150 Jahren hat 99% der Bevölkerung in der Landwirtschaft gearbeitet. Heute sind es 1-2%. Von einer Krise der Landwirtschaft kann aber keine Rede sein. Und eine Bauernpartei gibt es auch nicht mehr.


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(@clemens)
Registriert am: vor 11 Jahren

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Beiträge: 99

@heiwu Das waren viele, aber so viele auch wieder nicht. Nach Chat GPT knapp 50% (ich hätte auf 60% getippt).


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Beiträge: 1320
Admin
(@heiwu)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

Na OK, da muss ich mich gegenüber ChatGPT geschlagen geben. Aber es geht mir um das Betrachtungsmodell. Die Gesellschaft wandelt sich, neue soziologische Gruppen entstehen, neues Präkariat ( um das akademische Präkariat beispielsweise kümmert sich keiner, auch die SPD nicht) usw. In den Schemata des letzen Drittels des 20en Jahrhunderts zu denken, ist politische Folklore. 


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Beiträge: 99
(@clemens)
Estimable Member
Registriert am: vor 11 Jahren

Schon klar. Aber man könnte beispielsweise auch sagen, dass das Christentum an Bedeutung verloren hat. Die Union wird damit besser fertig als die SPD mit dem Verschwinden der Arbeiterklasse.


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Admin
(@heiwu)
Registriert am: vor 14 Jahren

Mitglied
Beiträge: 1320

Geschrieben von: @clemens

Schon klar. Aber man könnte beispielsweise auch sagen, dass das Christentum an Bedeutung verloren hat. Die Union wird damit besser fertig als die SPD mit dem Verschwinden der Arbeiterklasse.

Das Christentum war nie wirklich identitätsstiftend für die Union, das war vorgeschoben. Deshalb wird das Christentum ur noch in den Muind gegeben, wenn man das Abendland beschwört und wenn es gegen Muslime geht.

 


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 B2B
(@btoob)
Registriert am: vor 11 Jahren

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Beiträge: 834

@heiwu Falsch! 

Die KI sagt dazu: "Zusammenhang zwischen CDU-Wahl und Konfession (um 1970):
  • Katholische Kernwählerschaft: Katholische Kirchgänger bildeten eine Kernwählerschaft der Union (CDU/CSU).
  • Regionale Unterschiede: In gemischt-konfessionellen Gebieten (z.B. Teilen Westfalens) konnte sich die CDU als Vertreterin katholischer Interessen präsentieren.
  • Stabilität: Auch in den 1970er Jahren blieb die Bindung katholischer Wähler an die CDU stark, während die SPD ihre Wählerbasis eher bei Arbeitern hatte."

Das Framing Abendland - Muslim - ... kam viel später. "Nie wirklich" ist falsch.


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(@clemens)
Registriert am: vor 11 Jahren

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Beiträge: 99

@heiwu Das behauptet sich leicht. Aber wie sozial wäre die Union ohne das C? Und wieviele Mitglieder wären ohne das C vielleicht bei der FDP gelandet? 

Wie dem auch sei, die Zeiten wandeln sich, und alle, auch alle Parteien müssen sich mit ihnen wandeln. Manchen, den Grünen und sogar auf ihre Weise deer Linken, gelingt das besser als anderen.


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Beiträge: 834
 B2B
Themenstarter
(@btoob)
Prominent Member
Registriert am: vor 11 Jahren

In den Wahlanalysen wird die Gruppe der Arbeiter weiterhin als signifikante Teilmenge betrachtet. In Ba-Wü haben Grüne und AfD in dieser Gruppe deutlich zugelegt, die SPD ist bei ihrem mickrigen Ergebnis geblieben. Folklore ist die SPD als Partei der Arbeiter.


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Beiträge: 1320
Admin
(@heiwu)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

Die 1970er sind lange vorbei. Sogar für Dich.
Die CDU ist programmatisch eine Partei, die die Interessen der sozial bessergestellten verfolögt. Das C ist nur Beiwerk. früher diente es dazu, Anhänger der katholische Kirche zu ködern. Die werden immer unbedeutender, aber das macht nichts, denn das Kernprogramm der CDU bleibt.

 


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2 Antworten
(@clemens)
Registriert am: vor 11 Jahren

Estimable Member
Beiträge: 99

@heiwu Dass die Partei eine für die sozial Bessergestellten ist, kann man vielleicht für die FDP sagen. Und vielleicht ist ein Grund für die Probleme der SPD, dass sie denkt, wenn ich mich nur links von der heuchlerischen C-Partei der Besserverdiener aufstelle, habe ich ein riesiges Wählerpotenzial, denn besser sind ja immer nur wenige gestellt.


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Admin
(@heiwu)
Registriert am: vor 14 Jahren

Mitglied
Beiträge: 1320

@clemens Ja, das ist nun mal das Problem der SPD. Man ist nicht bereit, sich zu modernisieren und wundert sich, dass die Leute Grün wählen.


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