Die EU-Kommission schlägt eine drastische Erhöhung des Haushalts vor: von 1,2 auf 2 Billionen Euro.
In Deutschland will Merz das Wohngeld kürzen und Frau von der Leyen bläht den EU-Haushalt auf. Merz will die Unternehmenssteuer senken und Frau von der Leyen will eine neue Steuer auf Unternehmen einführen. ...
In Brüssel werden neue Bürokraten-Käfige gebaut, es herrscht ein Mangel an offenen Fenstern zum Geldrauswerfen!
Nach fest kommt ab. Ist der Rückhalt bei den Wählern verspielt, werden 2029 EU-Sanierer in das Parlament gewählt.
Stimmt, die EU will mehr Geld in die Sicherheit stecken. Das gefällt unserem Putinfreund nicht.
Spahn in die EU, nach einem Maskendeal in Deutschland schafft er ganz bestimmt einen Pampers-Deal in der EU.
Die 1,2 Billionen und 2 Billionen Euro sind nominale Werte, jeweils für 7 Jahre. Ein Großteil der Steigerung ginge auf die Inflation zurück. Relativ zum Bruttoinlandsprodukt der EU würden die Ausgaben nach den Planungen von etwa 1% auf 1,26% steigen.
Das mag man immer noch für zu viel halten, aber es ist nicht verrückt.
Eine Steigerung von 800 Milliarden für den Zeitraum von 7 Jahren bedeutet eine jährliche Erhöhung von ca 7,5%, das ist deutlich mehr als die angestrebte Inflationsrate von ca 2%.
800 Milliarden für den Zeitraum, 144 Milliarden pro Jahr, deutscher Anteil 28 Milliarden pro Jahr - mehr als die 5 Milliarden für Stromsteuersenkung, mehr als die 15 Milliarden scheitern der Koalition, deutlich mehr als die 2 Milliarden des Bundes für Kultur, ... so gesehen schon viel.