Jetzt hat so ein mieser Petzer in der halleschen Verwaltung zugeschlagen und in einem anonymen Brief Vorwürfe gegen die Chefin des Stadtmuseums erhoben. Ich verachte solche anonymen Briefschreiber. Die MZ macht daraus aber einen großen Artikel, obwohl alles unklar ist, das ist eine Sauerei, denn hängenbleibt immer was, auch wenn sich alles nur als Luftnummer rausstellt.
Den ganzen MZ-Artikel kenne ich nicht. Aber so ein Satz wie „ Der Fall liegt sogar schon bei der Staatsanwaltschaft“ ist journalistischer Unfug. Wenn jemand anonym der Staatsanwaltschaft schreibt, Jonas Nayda habe im Geschäft Erdbeerbonbons geklaut, „liegt der Fall“ auch bei der Staatsanwaltschaft, und die müssen den Drops erst mal lutschen, auch wenn es absurd ist. Wie gesagt, mehr Ahnung habe ich von dem Fall nicht, aber journalistisch ist das unterstes Clickbait.
Zum Fall Bolz schreibt Tichy:
"Unter dem Vorwand, „Hass und Hetze“ zu bekämpfen, hat sich die staatliche Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ zu einer Denunziationsmaschine entwickelt: Tausende Meldungen und als Folge auch mal eine Hausdurchsuchung. Der Fall Norbert Bolz zeigt, wie der „Kampf gegen Rechts“ längst zur Waffe gegen die Meinungsfreiheit geworden ist.
„Hessen gegen Hetze“, ursprünglich zur Bekämpfung der bewusst unscharf definierten Begriffe Hass und Hetze im Internet gegründet, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem weitreichenden Überwachungsinstrument entwickelt. Zwischen Januar 2024 und Juni 2025 gingen über 16.000 Meldungen dieser hessischen Stelle beim Bundeskriminalamt (BKA) ein. Das sind fast 50 Prozent aller Meldungen. Danach kommt die Meldestelle „REspect“ mit knapp unter 40 Prozent Prozent aller Meldungen."
Diese Zahlen kommen aus einer Antwort der Regierung an eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Besonders oft werden dabei konservative und als rechts diffamierte Meinungen angezeigt.