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180 Milliarden Schulden pro Jahr für das Weltreich der Cowboys

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Beiträge: 1372
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(@heiwu)
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Registriert am: vor 14 Jahren

Schulden wurden damals gerne gemacht, um Investitionen zu ermöglichen. Du schießt Dir mit Deiner Argumentation gerade ins knie.


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(@btoob)
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Registriert am: vor 11 Jahren
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Beiträge: 880
 B2B
Themenstarter
(@btoob)
Noble Member
Registriert am: vor 11 Jahren

Mit Herrn Kukies hätte die SPD einen Kandidaten gehabt - Wirtschaftswissenschaft studiert, 17 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie, 6 Jahre Staatssekretär. Dagegen Klingbeil ...


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Beiträge: 1372
Admin
(@heiwu)
Mitglied
Registriert am: vor 14 Jahren

@btoob Wenn verstehendes Lesen noch möglich ist (OK, ist jetzt viel Text und nicht einfache Sprache). Du kannst versuchen, dazu zu klatschen.:

1969/70: Einzug der Globalsteuerung
In der Nachkriegszeit blieb die Kreditfinanzierung staatlicher Ausgaben zunächst weit-
gehend die Ausnahme. Der Verzicht auf Kreditaufnahmen war vor allem Ausdruck ei-
ner stabilitätsorientierten Finanzpolitik, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der deut-
schen Erfahrungen mit zwei Hyperinflationen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhun-
derts. Aufgrund dieser Politik und dank eines dynamischen Wirtschaftswachstums
konnte der Schuldenstand der öffentlichen Haushalte gemessen am BIP von 19,3 v. H.
in 1950 auf 17,8 v. H. in 1970 reduziert werden.
Erst mit dem Einzug der Theorie der Globalsteuerung in den späten 60er Jahren gewann
die staatliche Kreditaufnahme an finanzpolitischer Bedeutung. Die politisch gewollte
Erweiterung des staatlichen Handlungsspielraums durch Neuverschuldung wurde durch
die Einführung der Verschuldungsregeln nach Artikel 115 GG ermöglicht. Im Vertrauen
auf dieses Instrument und anhaltend hohe Wachstumsraten trat im Rahmen der nachfra-
georientierten Finanzpolitik der 70er Jahre die Schuldentilgung oder zumindest ein Ab-
bau der Neuverschuldung in konjunkturell günstigen Phasen völlig in den Hintergrund.
Konsequenz dieser prozyklischen Expansionspolitik, die zur Verschärfung der Rezessi-
onen im Gefolge des Zusammenbruchs des Bretton-Woods-Systems im Jahre 1973 und
der Ölkrisen von 1973 und 1979 beitrug, war ein starker Anstieg der Verschuldung und
der Zinslasten.
Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte war von 64,2 Mrd. € im Jahre 1970
(Bund: 29,5 Mrd.) auf 313,7 Mrd. € im Jahre 1982 (Bund: 160,3 Mrd.) angewachsen.

Der Schuldenstand am BIP erhöhte sich von 17,8 v. H. auf 36,5 v. H. (Bund: von 8,2
auf 18,6). Allein die Zinsausgaben des Bundes haben sich von 1969 bis 1982 von 1,2
auf 12 Mrd. € verzehnfacht. Der Anstieg dieser Zinslast war letztlich Ausdruck der all-
gemeinen Verharmlosung der Staatsverschuldung und der Inflation, die mit der nach-
frageorientierten Finanzpolitik einherging. Auch die von dieser Politik geschürte An-
spruchsmentalität der Wirtschaftsobjekte an den Staat und die damit verbundene Aus-
gabenexpansion mündeten in eine Erhöhung der Staatsquote von 39,1 v. H. in 1969 auf
50,1 v. H. in 1982 ein.
Wegen des erreichten Schuldenstandes und des inflationsbedingten Anstiegs des Zins-
niveaus verdrängte die Zinsbelastung zunehmend erwünschte Staatsausgaben oder
musste durch höhere Kreditaufnahme finanziert werden. Daraus resultierte eine erhebli-
che Einschränkung des finanzpolitischen Handlungsspielraums.

2.2. 1982-1989: Neuorientierung der Finanzpolitik
Angesichts der unhaltbaren finanzpolitischen Situation gab es 1982 - trotzt scharfer Re-
zession - zur Konsolidierung der Staatsfinanzen keine Alternative. Ziel der neuen ange-
botsorientierten Finanzpolitik war es, über die mittelfristige Konsolidierung öffentlicher
Finanzen und eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Erwar-
tungen der Wirtschaftssubjekte zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine wirt-
schaftliche Neubelebung und Überwindung der hohen Arbeitslosigkeit zu schaffen.
Im Zentrum der Konsolidierungspolitik stand die Absenkung der Staatsquote durch
ausgabenbegrenzende und einnahmenverbessernde Eingriffe, auch unter Einbeziehung
der Sozialpolitik. Beispielhaft sei hier verwiesen auf die Konsolidierungsmaßnahmen
im Bereich der Renten- und Arbeitslosenversicherung im Rahmen der Haushaltsbegleit-
gesetze 1983 und 1984.
Die Finanzpolitik bis zur Wiedervereinigung war durchaus erfolgreich. Die Staatsquote
der öffentlichen Haushalte konnte von 50,1 v. H. in 1982 auf 45,8 v. H., beim Bund um
0,6 v. H., reduziert werden. Die Konsolidierungsmaßnahmen im Bereich der Sozialpoli-
tik hatten zur Folge, dass der Finanzierungsaufwand für staatliche Sozialleistungen ge-
messen am BIP von 26,6 v. H. in 1982 auf 24,7 v. H. in 1989 sank. Allerdings hat in
den 80er Jahren eine deutliche Verschiebung in der Finanzierungsstruktur der sozialen
Sicherung von einer Steuerfinanzierung hin zur Beitragsfinanzierung stattgefunden.
Hatte 1982 der Finanzierungsanteil der tatsächlichen Sozialbeiträge an den Gesamtaus-
gaben noch 63,5 v. H. an den Ausgaben des Sektors "Sozialversicherung" 84,7 v. H
betragen, waren diese Anteile 1989 um 3,5 bzw. 4,1 Prozentpunkte gestiegen. Demge-
genüber waren die Finanzierungsanteile der Gebietskörperschaften um jeweils knapp
2 Prozentpunkte gesunken. Gemessen am BIP wurden die Beitragszahler in dieser Peri-
 

ode nur um einen halben Prozentpunkt (Rückgang von 16,6 auf 16,1 v. H.) entlastet, die
Gebietskörperschaften dagegen um rd. 1,2 Prozentpunkte (Rückgang von 9,4 auf
8,2 v. H.).
Das Verschuldungstempo wurde im Zeitraum 1982 bis 1989 deutlich gedrosselt. Der
Schuldenstand des Bundes am BIP erhöhte sich nur um 2,5 v. H., der des öffentlichen
Gesamthaushalts um 3 v. H. gegenüber 1982, trotz der bereits abgeschlossenen zwei
Stufen der dreistufigen Steuerreform mit einer Gesamtentlastung von rd. 26 Mrd. €. Die
quantitative Konsolidierung war damit zum erheblichen Teil erreicht. Die auf Verbesse-
rung der Wachstumsbedingungen über verbesserte Umstrukturierung der Haushaltsein-
nahmen und -ausgaben gerichtete qualitative Konsolidierung war allerdings noch nicht
abgeschlossen. Insgesamt befanden sich die Staatsfinanzen jedoch in einem soliden Zu-
stand. 


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 B2B
(@btoob)
Registriert am: vor 11 Jahren

Noble Member
Beiträge: 880

@heiwu MINT-affine Menschen können Zahlenreihen selbst interpretieren, anderen bleibt der Erkenntnisgewinn verschlossen.

Zu Beginn der Dekade der Volkswirte (1971 - 1982) wurde die restriktive Fiskalpolitik nach dem Krieg gelockert, zum Ende mussten Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Volkswirte kennen die Zusammenhänge und steuern dagegen.

In den Dekaden danach hat die Schuldenrally richtig Fahrt aufgenommen bis Merkel und Steinbrück (zum Glück mal wieder ein Volkswirt) vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus Finanz- und Staatsschuldenkrise nach Aufforderung des BVerfG mit der Schuldenbremse die ungezügelte Ausgabenwut eingehegt haben. Ein Kanzler mit Alzheimer und ein Politologe im Finanzministerium reißen alle Dämme ein und läuten eine nie dagewesene Neuverschuldung ein.


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Beiträge: 845
(@nixidee)
Prominent Member
Registriert am: vor 14 Jahren

Warum brauchen wir nur Geld gegen für die Rüstung:

https://united24media.com/latest-news/russian-saboteurs-reportedly-torch-german-military-trucks-in-erfurt-in-brazen-attack-on-nato-soil-9431

Ob es die Russen waren, wird man klären müssen, zumindest die recht frischen Videos sind in russischen Kanälen Aufgetaucht, da wird man prüfen müssen ob die anderweitig veröffentlicht wurden oder ob deutsche Terroristen nur russische Ziele verfolgen. 

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/erfurt/brandanschlag-bundeswehr-lkw-100.html

Ähnliche Vorfälle gab es schon von einer Gruppe die sich Agenda2029 nennt, hier ein Auszug:

Wir befinden uns in einer Krise, in der der nächste Weltkrieg nicht weit entfernt scheint. Eskaliert dieser Krieg weiter, wird er unseren Planeten verwüsten. Während sich die USA aus dem Angriffskrieg in der Ukraine zurückgezogen haben steht das "geeinte Europa" zusammen und diskutiert ganz offen über eine reale atomare Abschreckung gegenüber Russland. Täglich überschlagen sich die Ereignisse, ohne das wir eine Antwort finden, die dem gerecht wird, was in dieser Welt passiert.

 

 


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