Die
Lutherkirche in der
Damaschkestraße ist ein großräumiger Sakralbau, der von den
architektonischen Neuerungen geprägt ist, die auch den Kirchenbau
in den Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts bestimmten. Die Kirche
– 1929 durch den Architekten Rudolf Ostermaier erbaut – ist ein
großräumiger Saal mit typischen gotisierenden und
expressionistischen Gestaltungselementen. Weithin sichtbar ist der
Glockenturm, der mit einer offenen Laterne bekrönt ist.
Der Innenraum der Kirche ist ein spitzbogiges Tonnengewölbe, das von Betonbindern getragen wird. Im Altarraum befindet sich ein eindrucksvolles Monumentalkruzifixus von Wilhelm Groß, von dem auch die Lutherbüste in der Vorhalle und die früheren Evangelistenstatuen an der Kirchenfassade stammen. Diese mussten leider wegen Witterungsschäden entfernt werden.