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Ziegelwiesen-Fontäne bleibt vorerst trocken – Stadt strebt Inbetriebnahme bis Mitte September an

Sanierungsarbeiten am maroden Rohrsystem komplizierter als geplant – Teichfüllung bis Laternenfest, Fontänenstart zum Fontänefest vorgesehen

Noch liegt der Teich der berühmten Fontäne auf der Ziegelwiese kahl und trocken da, während Spaziergänger und Anwohner auf das vertraute Wasserspiel warten. Der Grund: Die Sanierung des in die Jahre gekommenen Rohrsystems der Fontäne erweist sich als deutlich aufwändiger als zunächst angenommen. Die ursprünglich geplante Sanierung mittels eines sogenannten Rohr-in-Rohr-Verfahrens musste inzwischen angepasst werden, da sich im Verlauf der Arbeiten herausstellte, dass eine bloße Innenverrohrung nicht ausreicht.

Die Rohleitungen der 1968 errichteten Anlage waren stärker beschädigt als erwartet. Statt eines rein innenliegenden Sanierungsverfahrens war nun eine teilweise Freilegung der Leitungen unumgänglich. Besonders schadhafte Abschnitte werden deshalb entfernt und durch robuste, nichtrostende Stahlrohre ersetzt. Diese Umstellung bedeutet nicht nur mehr Aufwand vor Ort, sondern erfordert auch zusätzliche technische Prüfungen – mit entsprechendem Zeitverzug.

Trotz der Verzögerungen zeigt sich die Stadtverwaltung zuversichtlich: Bis zum Laternenfest am letzten Augustwochenende soll der Teich wieder mit Wasser gefüllt sein. Die Fontäne selbst wird jedoch zu diesem Anlass noch nicht sprudeln – wie bereits in den vergangenen Jahren.

Die eigentliche Inbetriebnahme ist nun für das Fontänefest am 14. September geplant. Dann soll das imposante Wasserspiel, das mit einer Höhe von bis zu 80 Metern zu den höchsten Fontänen Europas zählt, wieder in voller Pracht emporsteigen – zur Freude der Hallenserinnen und Hallenser sowie der Gäste aus Nah und Fern.

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