Im Jahr 2025 bauten in Sachsen-Anhalt 10 landwirtschaftliche Betriebe auf insgesamt 1,1 Hektar Fläche Spinat an. Die Ernte belief sich auf 8,3 Tonnen des grünen Blattgemüses, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein leichter Rückgang: 2024 waren noch 13 Betriebe mit 1,6 Hektar Fläche aktiv und erzielten 9,4 Tonnen Ertrag.
Über die letzten zehn Jahre schwankte die Zahl der spinatanbauenden Betriebe zwischen 8 und 13, während die Anbaufläche meist im niedrigen einstelligen Hektarbereich lag. Sachsen-Anhalt nimmt damit im bundesweiten Vergleich eine kleinere Rolle beim Spinat-Anbau ein. Größte Anbauflächen und Erntemengen verzeichneten 2025 Nordrhein-Westfalen (2.006,5 ha; 42.060,6 t), Niedersachsen (993,2 ha; 13.004,9 t) und Rheinland-Pfalz (500,8 ha; 9.309,0 t).
Der „Tag des Spinats“ am 26. März würdigt die Vielseitigkeit und den Nährwert des Gemüses. Besonders hervorgehoben wird der Vitamin-C-Gehalt, der bei rohem Spinat bei 57 mg pro 100 g liegt. Zum Vergleich: Grünkohl hat 156 mg/100 g, Rosenkohl 129 mg/100 g und Broccoli 81 mg/100 g. In Sachsen-Anhalt wurden 31,0 Tonnen Grünkohl und 12,7 Tonnen Rosenkohl geerntet, die damit mehr Vitamin C in die Ernährung einbringen konnten als der lokal angebaute Spinat. Broccoli aus heimischem Anbau stand mit 6,9 Tonnen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung.
Weitere Informationen und Daten zur Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt sind über das Statistische Landesamt verfügbar. Angaben zum Vitamin-C-Gehalt stammen aus dem Bundeslebensmittelschlüssel (BLS, https://blsdb.de/).