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Wissenschaft zum Mitmachen: Veranstaltungen und Projekte im Mitteldeutschen Revier im April

Mit dem Frühjahr beginnt im Mitteldeutschen Revier eine neue Phase des Austauschs zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Die Initiative science2public hat für den April und die kommenden Wochen ein vielseitiges Programm angekündigt, das von Bildungsangeboten über Diskussionsformate bis hin zu Beteiligungsprojekten reicht.

Ein zentraler Baustein ist die Open Academy 2026 des Science Cube. Noch bis zum 15. April können sich Interessierte bewerben. Das Programm richtet sich an Studierende, Auszubildende und Berufstätige, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren. Neben Mentoring und Teamarbeit bietet die Academy praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Den Auftakt des praktischen Teils bildet eine Spring School vom 24. bis 26. April im Salinemuseum Halle (Saale), bei der Teilnehmende mit Forschenden zusammenarbeiten.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzt die Reviervorlesung „Nachhaltigkeit nervt. Oder?“ am 15. April in der Freiwilligen-Agentur Altmark in Stendal. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Das Revier debattiert“ und wird von Prof. Dr.-Ing. Gilian Gerke sowie Prof. Dr. Elke Grittmann gestaltet. Dabei stehen sowohl praktische Fragen nachhaltiger Ressourcennutzung als auch gesellschaftliche Debatten im Mittelpunkt.

Bereits im März fand unter dem Titel „Strukturwandel im Dialog“ am 11. März in Hohenmölsen ein Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft statt. Diskutiert wurden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Strukturwandels. Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge aus der Wissenschaftskommunikation, darunter ein Science Slam.

Auch das Projekt Make Science Halle startet mit neuen Angeboten in das Jahr. Das Format „Dinner4Democracy“, das im März erstmals stattfand, soll künftig regelmäßig jeden dritten Mittwoch im Monat durchgeführt werden. Thematisch widmet sich die Reihe gesellschaftlichen Fragen, etwa der Rolle von Frauen im Strukturwandel.

Ebenfalls fortgesetzt wird der „RiverCheck“, bei dem in regelmäßigen Abständen die Wasserqualität der Saale untersucht und öffentlich gemacht wird. Ergänzend dazu öffnet das Bürgerforschungsschiff seine Türen: Die „Offene Bordtür“ findet jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr statt und ermöglicht Einblicke in die Arbeit des schwimmenden Labors.

Eine weitere Beteiligungsmöglichkeit bietet der Ideenwettbewerb „Digitale Brückenbauer“. Vom 15. April bis 15. Mai 2026 können Projekte für digitale Bildungsangebote in Halle-Neustadt eingereicht werden. Für ausgewählte Vorhaben stehen Fördermittel von bis zu 5.000 Euro zur Verfügung.

Auch über die Region hinaus ist science2public aktiv: Am 27. April 2026 beteiligt sich die Initiative an einer Tagung zur Energiewende im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Im Rahmen der Veranstaltung wird unter anderem über neue Formen des Wissenstransfers diskutiert.

Darüber hinaus steht ein Ortswechsel an: Das Bürgerforschungsschiff Make Science Halle wird ab dem 22. April wieder an seinem Liegeplatz „An der Hulbe“ beim Multimediazentrum Halle positioniert sein.

Mit dem breit gefächerten Programm setzt science2public auf Dialog, Beteiligung und neue Formen der Wissensvermittlung – und lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Wissenschaft aktiv mitzugestalten.

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