Welche Bedeutung hat freie und ergebnisoffene Forschung für eine demokratische Gesellschaft? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine öffentliche Podiumsdiskussion der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina am Dienstag, 1. September 2026, in Halle (Saale).
Unter dem Titel „Wissenschaft in der Demokratie“ diskutieren Leopoldina-Präsidentin Bettina Rockenbach und Peter Strohschneider, Forschungskurator der Akademie, über die Rolle von Wissenschaft in einer freien und pluralistischen Gesellschaft. Dabei soll auch die Frage behandelt werden, wie auf Bestrebungen reagiert werden kann, die ergebnisoffene Forschung infrage stellen.
Als Gäste nehmen der Chemiker Peter Seeberger, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Gründungsrektor des Center for the Transformation of Chemistry in Delitzsch, sowie die Sozialanthropologin Shalini Randeria teil. Zugeschaltet wird Randeria, die bis 2025 Rektorin der Central European University in Wien war. Die Perspektive jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringt Kerstin Maria Pahl vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin ein.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Hauptgebäude der Leopoldina am Jägerberg und soll bis 20 Uhr dauern. Sie wird zudem online im Livestream übertragen.
Die Leopoldina wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Sie berät Politik und Gesellschaft zu wissenschaftlich relevanten Fragen und erarbeitet dafür interdisziplinäre Stellungnahmen.
Quelle: Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Halle (Saale)
Weitere Informationen: Leopoldina: Wissenschaft in der Demokratie