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Wirtschaftseinbruch: Gewerbesteuereinnahmen in Sachsen-Anhalt sinken deutlich

Die Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen in Sachsen-Anhalt sind im ersten Quartal 2026 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes nahmen die Gemeinden insgesamt 268,5 Millionen Euro ein. Das waren 33,7 Millionen Euro beziehungsweise 11,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Während die drei kreisfreien Städte ihre Einnahmen steigern konnten, mussten die kreisangehörigen Gemeinden erhebliche Einbußen hinnehmen. Deren Gewerbesteuereinnahmen sanken um 51,2 Millionen Euro oder 21,5 Prozent auf 187,4 Millionen Euro.

Besonders stark legte die Stadt Halle (Saale) zu. Nach der Erhöhung des Hebesatzes stiegen die Gewerbesteuereinnahmen um 67,9 Prozent von 19,4 auf 32,6 Millionen Euro. Die höchsten Einnahmen unter den kreisfreien Städten verzeichnete jedoch die Magdeburg mit 41,6 Millionen Euro. Auch Dessau-Roßlau verbuchte mit 6,9 Millionen Euro ein deutliches Plus.

Bei den kreisangehörigen Gemeinden führte die Lutherstadt Wittenberg mit 7,5 Millionen Euro die Statistik an, gefolgt von Lützen, der Hansestadt Stendal und Bernburg (Saale).

Den größten Rückgang im Land verzeichnete die Leuna. Dort brachen die Gewerbesteuereinnahmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 21,7 Millionen Euro beziehungsweise 79,5 Prozent ein.

Insgesamt konnten 100 der 218 Gemeinden höhere Gewerbesteuereinnahmen verbuchen, während 118 Kommunen Rückgänge meldeten.

2 comments on “Wirtschaftseinbruch: Gewerbesteuereinnahmen in Sachsen-Anhalt sinken deutlich”

  1. Wollte die FDP nicht als Teil der Regierung den ländlichen Raum stärken? Ist wohl tüchtig daneben gegangen. Die Wahl im September wird auch daneben gehen, ein logischer Ablauf der Ereignisse.

  2. Und es gibt da an die 40% Idioten, die denken, mit dem Führer geht es wieder aufwärts.

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