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Willingmann wirbt für mehr Akzeptanz erneuerbarer Energien in Kommunen

Beim Jahrestreffen des Landesnetzwerks „Energie und Kommune“ in Bernburg hat Sachsen-Anhalts Energieminister Armin Willingmann Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, den Ausbau erneuerbarer Energien weiterhin aktiv zu unterstützen.

Willingmann verwies dabei insbesondere auf das seit Oktober 2025 geltende Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz des Landes. „Wenn neue Windräder einen Spielplatz finanzieren oder der Solarpark den Heimatverein, dürfte das die Akzeptanz für erneuerbare Energien vor Ort erhöhen“, sagte der Minister. Die Einnahmen aus Wind- und Solarparks könnten Kommunen neue finanzielle Spielräume eröffnen.

Das Gesetz sieht vor, dass Gemeinden für neue Windenergie- und Photovoltaikanlagen verpflichtende Zahlungen von den Betreibern erhalten. Für moderne Windkraftanlagen können nach Angaben des Ministeriums jährlich mehrere zehntausend Euro an die Kommunen fließen. Die Mittel dürfen unter anderem für Spielplätze, Sportanlagen oder touristische Projekte eingesetzt werden.

Nach Angaben des Ministeriums gehört Sachsen-Anhalt beim Ausbau erneuerbarer Energien bundesweit zu den führenden Ländern. Aktuell sind rund 2.700 Windenergieanlagen sowie mehr als 133.000 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Zudem habe sich die Branche zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt und sichere inzwischen etwa 26.000 Arbeitsplätze.

Das Netzwerk „Energie und Kommune“ wird von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt organisiert und dient dem Austausch zwischen Kommunen, Verwaltung und Energiebranche.

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