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Will LINKE den FDGB-Urlaub zurück? Landtagsstreit um Tourismusförderung

In ihrer Rede zum Haushaltsentwurf des Landes hat jüngst die Abgeordnete der Linke, Kristin Heiß, die stark erhöhte Position für  Tourismusförderung kritisiert. Die Mittel für den Landestourismusverband sollten eigentlich nach Plänen des Wirtschadftsministeriums abgesenkt werden, jedoch sei im Haushaltsentwurf nun sogar eine Steigerung der Mittel um 1,1 Millionen vorgesehen, erklärte die Abgeordnete, was eine Verfierfachung (! )des Betrages bedeute.  Die plötzliche Anghebung der Landesmittel war auf Antrag der CDU erfolgt.

„Peinlicherweise wussten die Koalitionskollegen im Finanzausschuss nicht mal ansatzweise, warum genau diese Steigerung erfolgen sollte. Und der Vorsitzender des Landestourismusverbandes kam zu spät zur Bereinigungssitzung. Uns ist kein derartiges Lobbygeschenk, weder in der Art und Weise des Vorgehens noch bei der Höhe der Förderung bekannt“, so Heiß in ihrer Rede.

Die Fundamentalkritik der LINKE ruft nun die Verteidigungslinien der CDU auf den Plan. Die Kritik der Linken am Tourismushaushalt sei eine “ Provokation gegen das gesamte Hotel- und Gaststättengewerbe im Land“, schimpft nun der CDU-Abgeordnete Lars-Jörn Zimmer verbreiten. „Die Zeiten des FDGB-Urlaubs sind gottlob vorbei. Offenbar gibt es aber immer noch einige Linken-Politiker, die gern in einem Betriebsferienheim, einer Datsche, in einem Bastei-Wohnwagen oder einem Zelt übernachten. Mit einer derartig piefigen Einstellung gestaltet man aber keinen zukunftsfähigen Tourismus“, wird er zitiert.

 

6 comments on “Will LINKE den FDGB-Urlaub zurück? Landtagsstreit um Tourismusförderung”

  1. Muss ich dem Kollegen recht geben, @Stauch
    Es gab eine Debatte um den Haushalt zur Erhöhung des Budget Tourismusförderung???
    Und hier hat doch der CDU Abgeordnete das Wort FDGB fallen lassen? Was hat denn die Kritik an einer Erhöhung mit FDGB zu tun? Spananisch hier

  2. CDU mal wieder…
    Und sooo schlecht war es nun mal nicht, über den Feriendienst der Gewerkschaft Urlaub zu machen. Die betrieblichen Ferieneinrichtungen wurden ja auch darüber verwaltet…

  3. Die Ost-CDUler mussten ja keinen FDGB-Urlaub machen, die hatten ja ihre eigenen Ferienobjekte.

  4. Viele Familien konnten sich einen (FDGB) Urlaub leisten, die Zeiten sind Dank CDU/FDP vorbei. den bleibt so etwas wie Winter- urlaub und Ostsee- urlaub erspart!

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