Im Ausbildungsjahr 2025 sind in Sachsen-Anhalt 10.086 neue Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Rückgang um 153 Verträge beziehungsweise 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt befanden sich 26.496 Menschen in einer dualen Berufsausbildung.
Der größte Ausbildungsbereich bleibt Industrie und Handel. Dort wurden 6.027 neue Ausbildungsverträge geschlossen, was einem Anteil von 59,8 Prozent entspricht. Gegenüber 2024 sank die Zahl der Neuverträge um 198 beziehungsweise 3,2 Prozent. Auch in der Landwirtschaft ging die Zahl der neuen Ausbildungsverträge zurück: Mit 432 Neuverträgen waren es zwölf beziehungsweise 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Bei den Ausbildungsberufen blieben die Spitzenplätze unverändert. Unter den 3.279 weiblichen Auszubildenden war die Kauffrau für Büromanagement mit 291 Neuverträgen (8,9 Prozent) erneut der am häufigsten gewählte Beruf. Es folgten die Verkäuferin mit 282 Verträgen (8,6 Prozent) und die Kauffrau im Einzelhandel mit 192 Neuverträgen (5,9 Prozent).
Bei den 6.807 männlichen Auszubildenden führte weiterhin der Kraftfahrzeugmechatroniker mit 531 Neuverträgen (7,8 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgten der Verkäufer mit 291 Verträgen (4,3 Prozent) sowie die Fachkraft für Lagerlogistik mit 234 Neuverträgen (3,4 Prozent).
Gleichzeitig nahm die Zahl der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit deutlich zu. Gegenüber dem Vorjahr stieg sie um 11,5 Prozent und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung internationaler Nachwuchskräfte für den Ausbildungsmarkt in Sachsen-Anhalt.