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Weniger Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen im Jahr 2025 erstmals seit Jahren zurückgegangen. Insgesamt lagen den zuständigen Stellen 1.080 Anträge vor. Das waren 183 beziehungsweise 14,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Von den Verfahren wurden 1.005 mit einem Bescheid abgeschlossen. In 981 Fällen fiel die Entscheidung positiv aus. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Rückgang um 16,6 Prozent.

Der größte Anteil der Anerkennungsverfahren entfiel auf medizinische Gesundheitsberufe. Mit 714 Verfahren machten sie rund zwei Drittel aller Anträge aus. Am häufigsten ging es um die Anerkennung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. 330 Verfahren betrafen diesen Beruf. Zu den wichtigsten Ausbildungsstaaten zählten Tunesien, die Ukraine und Indien.

An zweiter Stelle folgte die ärztliche Approbation mit 243 Verfahren. Die Antragstellerinnen und Antragsteller hatten ihre Ausbildung unter anderem in Aserbaidschan, der Türkei und der Russischen Föderation absolviert.

Insgesamt wurden 933 Anerkennungsverfahren nach Bundesrecht und 147 nach Landesrecht entschieden. Die Zahl der Anträge war seit 2019 jährlich gestiegen und ist nun erstmals rückläufig.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt

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