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Wegen rechtsextremer Äußerungen: Stahlknecht will CDU-Parteifreund rauswerfen lassen

Sachsen-Anhalts CDU-Vorsitzender, Holger Stahlknecht hat den Parteiausschluss aufgefordert, ein Parteimitglied auszuschließen, das sich in einer rechtsextrem Facebook-Chatgruppe geäußert hat. Der Betreffende soll den Satz „Herzlichen Glückwunsch und Sieg Heil, Herr Hauptmann!“ gepostet haben, wohl als Gruß an einen Bekannten gedacht. Bei dem betreffenden CDU-„Parteifreund“ soll es sich laut Stahlknecht um Kai Mehliß handeln. Mehliß war bereits verganghenes jahr einschlägig aufgefallen: nach SPIEGEL-Informationen war Mehliß aktives Mitglied im rechtsextremen Soldatenverband „Uniter“.

Der Landesvorstand wird bis zum kommenden Freitag, 12. Juni 2020, 08:00 Uhr, in einem Umlaufverfahren dazu einen Beschluss herbeiführen.

Der CDU-Landesvorsitzende Holger Stahlknecht erklärt dazu: „“Wer rechtsextreme oder extremistische Äußerungen jeglicher Art teilt, ist in der CDU Sachsen-Anhalt am falschen Platz und gehört nicht in unsere Partei. Das ist nicht tolerierbar.“

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2 comments on “Wegen rechtsextremer Äußerungen: Stahlknecht will CDU-Parteifreund rauswerfen lassen”

  1. Wenn jemand wie Stahlknecht schon die Reißleine wegen rechtsextremem Gedankengut in seiner Partei zieht, muss es schlimm sein. Sozialnationalismus lässt grüßen.

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