
Ein Workshop in der Hafenstraße 7 erregt den Unwillen von Bildungsminister Marco Tullner. Gerade hat er getwittert: „Für alle Freunde der „Soziokultur“ in Halle. DAS sind die Geister, die gerufen wurden. Und Stadt und HWG unterstützen das auch noch!“
Stein des Anstosses im soziokulturellen Zentrum ist der Workshop „Was tun wenn´s brennt?“ Politisch Aktive sollen dort geschult werden, wie man sich gegenüber der Polizei verhält. HalleSpektrumleser können sich selbst einen Eindruck verschaffen…
10 comments on “Was tun wenn´s brennt?”
Was tun, wenn’s brennt? ist ein deutscher Film aus dem Jahr 2001.
https://www.youtube.com/watch?v=tusXCadzAKE
im Oberstübchen? Warum kümmert er sich eignetlich nicht um die Schulen?
„Ein Muss für jede(n) politisch Aktive(n)“
Herr Tullner ist eingeladen, ist gewissermaßen ein Muss für ihn. Oder ist er nicht politisch aktiv? 🙂
Hier Werbung für den linkschaotischen Budenzauber zu platzieren, ist mittlerweile bezeichnend für das Hallespektrum.
Das „Repressionspotpourri der Ordnungsmacht“ wird dann wohl zu gegebener Zeit der Untergang dieses sogenannten Hausprojektes werden.
Na ja, mit so einer Ankündigung ihrer „Muss“ Veranstaltung verspielen sie Sympathien. Trotz langjähriger ehrenamtlicher politischer Arbeit habe ich bislang eine derartige „Fortbildung“ nie vermisst. Dennoch hätte ich Zeit, wäre ich am Samstag hingegangen, um mir die „fachkundigen Menschen“ anzuschauen und ihre „fachkundigen“ Vorträge und Wortbeiträge zu lauschen und zu kommentieten. Schade! Terminkollision.
Nope, Porbitzer, der Tipp stammt vom Minister Tullner von der CDU.
Sakral-familiärer Zauberer Riosal
Für Schulen ist Tullner nicht zuständig, er kümmert sich um jeden Sch…, nur nicht um die Sch,,, toiletten in den Schulen, obwohl Spahn einen Sonderfond mit 3 Mrd. dafür aufgestellt hat.
Ich wusste gar nicht, dass Tullner hier im Spektrum Beiträge schreibt und mit passenden Links bestückt, Riosal.
Tullner ist der fleischgewordene Beleg für den verfestigt schlechten Ruf von Parteien und deren oft dämlich, selbstsüchtiges Agieren in die Exekutive hinein. Man wählt Ideen und Programme und erlebt nach der Wahl ein neues Trauerstück mit dem immer gleichen Ensemble, nur dass die Rollen wechseln. Tullner gestaltet kaum, dafür polarisiert und poltert er. Seine egozentrische Außendarstellung zielt einzig auf die eigene Karriere als möglicher Kronprinz des MP oder zumindest in kommenden Kabinetten ab. Das aktuelle Ressort war da nur Mittel zum Zweck, um endlich als Minister geadelt zu werden.
Unabhängig davon liefert das Hasi natürlich absurden Gesprächsstoff, der einen an deren kognitiven Fähigkeiten zweifeln lassen muss. Man erzwingt und erbettelt sich Freiheiten und Sonderbehandlung von staatlicher Seite und nimmt sich trotzdem heraus, das alles in Frage zu stellen, mietfreie Wohlstandsrevoluzzer mit Wlan und Fairtrade-Attitüde.
Nachhall schrieb: „Man erzwingt und erbettelt sich Freiheiten und Sonderbehandlung von staatlicher Seite und nimmt sich trotzdem heraus, das alles in Frage zu stellen, mietfreie Wohlstandsrevoluzzer mit Wlan und Fairtrade-Attitüde.“
Da ist was dran, sicher, und wenn man den von Riosal verlinkten Film kennt, wird auch klar, worum es eigentlich geht. Ein paar Jugendliche träumen den Traum ihrer mittlerweile bürgerlichen Eltern, sie machen Revolutions- und Hausbesetzer- Reenactment, und zum Akt einer zünftigen Hausbesetzung gehört, dass „die Bullen“ das Haus räumen, oder wenigstens eine ordentliche Durchsuchung veranstalten. Nichts von alledem passiert, die städtische Wohnungsgenossenschaft kommt am nächsten Tag mit einem Mietvertrag vorbeigeritten. Verbunden mit der Höchststrafe: „schreibt mal eine Nutzungskonzeption, unsere Hausjuristen beraten Euch dabei und übersetzen das ins Verwaltungsdeutsche“.
Fort ist alle Romantik. Dann treten angebliche „88“ Nachbarn auf, das reicht als Aufreger für einen kurzen Sonmer, wenigstens Nazis nehmen das Projekt ernst, und Twitter-Tullner macht auch mit.
Aber es ist halt doch nicht so, wie damals in Berlin, bei der Besetzung des Bethanien. In 20-30 Jahren sind sie so alt wie ihre Eltern, haben einen zuteilungsreifen Bausparvertrag in der Tasche, und träumen verklärt von der Zeit im Hasi. Wenn dann noch etwas Fabulierkunst dazu kommt, erzählen sie ihren Kindern als Gute-Nacht-Geschichte, wie damals „die Bullen“ beinahe ihr Haus gestürmt haben.