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Vorübergehend veränderte Trinkwasserhärte in Halle durch Bauarbeiten

In Halle (Saale) kommt es ab dem 14. April 2026 vorübergehend zu Veränderungen bei der Trinkwasserhärte. Grund sind umfangreiche Rohrleitungsarbeiten an einer Hauptleitung im Bereich Trotha/Sennewitz. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis zum 26. Mai 2026 andauern.

Während der Bauarbeiten wird die Stadt teilweise mit Trinkwasser aus der Elbaue bei Torgau versorgt. Die reguläre Einspeisung aus der Rappbodetalsperre ist in dieser Zeit eingeschränkt. Die Versorgung mit Trinkwasser bleibt laut Angaben der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) jedoch durchgehend gesichert.

Durch die Umstellung erhöht sich die Wasserhärte im gesamten Stadtgebiet. Sie kann zeitweise bis zu 13 Grad deutscher Härte erreichen und liegt damit im mittleren Härtebereich. Zudem kann die Leitfähigkeit des Wassers steigen. Vereinzelt sind leichte Trübungen möglich, die jedoch keine Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität haben sollen.

Die HWS weist darauf hin, dass Hauseigentümer ihre Wasseraufbereitungsanlagen während des Zeitraums überprüfen sollten. Auswirkungen der veränderten Wasserqualität können in einzelnen Haushalten noch bis Ende Mai spürbar sein.

Für Störungen steht ein Entstördienst rund um die Uhr zur Verfügung. Aktuelle Informationen können auch über die App „Mein HALLE Zuhause“ abgerufen werden.


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