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Volt/MitBürger: Stadtverwaltung trägt Mitschuld am Jugendclubsterben

In Halle werden im kommenden Jahr mindestens sieben Maßnahmen der Jugendhilfe ihre Arbeit einstellen. Nach Angaben der Fraktion Volt/MitBürger betrifft dies unter anderem die Jugendclubs H2O im Paulusviertel und die erst kürzlich eröffnete Schleuse in Trotha. Auch die mobile Jugendarbeit im Halleschen Osten sowie die Anlaufstelle Schulverweigerung und Migration sollen ihre Arbeit einstellen.

Die Fraktion sieht neben den finanziellen Rahmenbedingungen auch einen Vertrauensverlust zwischen Jugendhilfeträgern und Stadtverwaltung als Ursache. Dieser stehe nach ihrer Darstellung unter anderem im Zusammenhang mit der Auszahlungsaffäre im Frühjahr. Die Stadtverwaltung habe damals unter Verweis auf ein angebliches Zahlungsverbot die Auszahlung von Jugendhilfemitteln für mehrere Wochen blockiert. Einzelne Träger hätten deshalb über mehrere Monate auf eigenes Risiko gearbeitet, so die Fraktion.

Friedemann Raabe, Vertreter der Fraktion im Jugendhilfe- und Finanzausschuss, wirft der Verwaltung vor, den Vertrauensverlust mit ihrem Vorgehen verstärkt zu haben. Träger könnten unter diesen Bedingungen nicht dauerhaft finanzielle Risiken übernehmen oder ihre Beschäftigten mit kurzfristigen Verträgen absichern. Nach Ansicht der Fraktion steuert die Stadt den notwendigen Abbau von Angeboten nicht ausreichend.

Volt/MitBürger erklärt, Einschnitte angesichts der finanziellen Vorgaben des Landesverwaltungsamtes für unvermeidb

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