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Voigt und Schulze in Brüssel

Mit einer Delegation aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtverwaltung hat sich die Stadt Halle (Saale) beim Sommerfest der Landesvertretung Sachsen-Anhalts in Brüssel präsentiert. Unter dem Motto „Stadt Halle (Saale) trifft Europa – an der Schnittstelle der digitalen Transformation von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“ warb die Saalestadt für ihre Smart-City-Strategie und ihre Rolle als Forschungs- und Innovationsstandort.

Oberbürgermeister Alexander Vogt führte die Delegation an, zu der Vertreter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, verschiedener Strukturwandelprojekte sowie regionaler Unternehmen gehörten. Im Mittelpunkt standen die Themen Digitalisierung, Wissenschaftstransfer und die Zukunftsfähigkeit der Stadt.

Nach Angaben der Stadt bot die Veranstaltung die Möglichkeit, Kontakte zu europäischen Institutionen und Netzwerken auszubauen. Gespräche wurden unter anderem mit Thomas Wobben, André Sobczak und Vertretern des Deutschen Städtetages geführt. Vogt sieht darin einen wichtigen Baustein, um künftig frühzeitig Informationen über Fördermöglichkeiten der Europäischen Union zu erhalten.

Hintergrund sind die angekündigten Veränderungen bei den EU-Förderprogrammen ab 2028. Nach Einschätzung der Stadt wird der Wettbewerb um Fördermittel künftig zunehmen. Eine stärkere Präsenz in Brüssel soll deshalb dazu beitragen, die Interessen Halles besser zu vertreten.

An dem Sommerfest nahmen rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Kultur und Medien teil. Zu den prominenten Gästen gehörten auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze. Oberbürgermeister Vogt nutzte die Gelegenheit, um von der Leyen zu einem Besuch nach Halle einzuladen.

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