Das Puppentheater Halle bringt am Donnerstag, 19. Februar 2026, die Uraufführung von „Baba Dunjas letzte Liebe“ auf die Bühne. Die Inszenierung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alina Bronsky und erzählt die Geschichte einer Frau, die in ihr verlassenes Heimatdorf nahe Tschernobyl zurückkehrt. Dort, jenseits von Angst vor Verstrahlung und Verfall, erschafft sie sich gemeinsam mit anderen Rückkehrerinnen und Rückkehrern einen neuen Alltag. Als Fremde in das Dorf kommen, wird das fragile Zusammenleben auf die Probe gestellt.
Die Inszenierung versteht Baba Dunjas Geschichte als Erzählung von Heimat, Erinnerung und Zugehörigkeit. Die Dorfgemeinschaft erscheint als Zwischenwelt, in der die Spielenden zugleich Lebende und Geister, Erinnerungsfiguren und Projektionen darstellen. Baba Dunja selbst tritt doppelt auf – als Spielerin und als Puppe.
Live-Musik von Sebastian Herzfeld, Videoprojektionen von Conny Klar sowie ein reduziertes Bühnen- und Kostümbild schaffen eine eigenständige Bild- und Klangwelt. Vierfüßler-Puppen und eine bewusst zurückhaltende Ästhetik prägen die Inszenierung.
Die Premiere findet am 19. Februar 2026 um 20:00 Uhr im Saal des Puppentheaters Halle statt. Weitere Vorstellungen folgen bis Ende März.
Termine (Auswahl):
19., 20., 21., 26., 27. und 28. Februar 2026 sowie 21. März 2026, jeweils 20:00 Uhr.
Besetzung:
Regie: Christoph Werner
Bühne & Kostüme: Angela Baumgart
Musik: Sebastian Herzfeld
Mit: Lars Frank, Ines Heinrich-Frank, Nils Dreschke, Tobias Eisenkrämer u. a.
Quelle: Puppentheater Halle, Pressemitteilung vom 27. Januar 2026.