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Trecker gegen Rechts: Bauerndemo „Haltung zeigen für Vielfalt“ in Halle am 16. Januar

Am Freitag, den 16. Januar 2026, wird Halle zum Schauplatz eines kraftvollen Protestes der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Unter dem Motto „Haltung zeigen! Stadt und Land gemeinsam für Vielfalt“ versammeln sich Bäuerinnen und Bauern mit Traktoren und Bannern auf dem Marktplatz. Die Demonstration richtet sich gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und gesellschaftliche Spaltung, und fordert ein konstruktives Miteinander sowie den Erhalt ökologischer Grundlagen.

Der Protest ist ein Teil der bundesweiten „Wir haben es satt“-Bewegung, die am folgenden Tag in Berlin fortgesetzt wird. In Halle wird ein starkes Zeichen gesetzt, um im Wahljahr 2026 Haltung zu zeigen und sich gegen die wachsende politische Fragmentierung und die Ausbreitung rechtsextremer Strömungen zu stellen. Die letzten Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigen eine erschreckende Stärke der AfD, die laut Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird und etwa 40 Prozent der Stimmen erreichen könnte.

„Es ist entscheidend, dass wir in dieser wichtigen Zeit für die Zukunft von Stadt und Land gemeinsam auf die Straße gehen. Wir müssen für eine gleichberechtigte Weiterentwicklung unserer Regionen und gegen die negativen Auswirkungen des Rechtsextremismus eintreten“, sagt ein Sprecher der AbL. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen organisiert, darunter Fridays for Future, die Linke und Bündnis 90/Die Grünen.

Mit kurzen Redebeiträgen und einer Vielzahl von Interviews und Pressebildern wird die Veranstaltung auch für die Medien gut aufbereitet. Der protestierende Teil der Landwirtschaftsorganisation fährt anschließend mit ihren Traktoren weiter nach Berlin, wo am 17. Januar 2026 die Demonstration „Wir haben es satt“ unter dem Motto „Haltung zeigen! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit“ stattfinden wird.

Die AbL und ihre Unterstützer setzen damit ein starkes Zeichen für die Einheit von Stadt und Land, die Bedeutung einer gerechten und nachhaltigen Landwirtschaft sowie für eine Gesellschaft, die Vielfalt und Zusammenhalt an erste Stelle setzt.


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