Skip to content
HalleSpektrum.de – Onlinemagazin aus Halle (Saale) Logo

Tarifverhandlungen im Einzelhandel gehen in dritte Runde

Am 19. August gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in die dritte Runde. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die mehr als 270.000 Beschäftigten eine Erhöhung der Entgelte um 222 Euro im Monat. Für Auszubildende sollen die Vergütungen um 150 Euro monatlich steigen.

Verhandlungsführer Torsten Furgol begründet die Forderung mit der hohen Arbeitsbelastung und den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Insbesondere die Preise für Mieten, Energie, Kraftstoff und Lebensmittel belasteten die Beschäftigten. Von den geforderten 222 Euro sollen nach Angaben der Gewerkschaft vor allem Beschäftigte in den unteren und mittleren Entgeltgruppen profitieren.

ver.di verweist zudem auf die Altersvorsorge. Viele Beschäftigte drohten trotz Erwerbsarbeit im Alter von Armut betroffen zu sein. Deutliche Lohnerhöhungen seien deshalb auch mit Blick auf die späteren Renten notwendig, so die Gewerkschaft.

Von Arbeitgeberseite liegt bislang ein Angebot von 2,4 Prozent mehr Lohn für 2026 und weiteren 2,0 Prozent für 2027 vor. ver.di erwartet für die dritte Verhandlungsrunde ein verbessertes Angebot.

Die Gespräche beginnen am 19. August im Mühlenhotel Halle-Leipzig in Landsberg, Ortsteil Peißen.

Quelle: ver.di, Pressemitteilung zu den Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, 17. August 2026.

Schreibe einen Kommentar