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Streit um Straßenausbaubeiträge: Linke fühlt sich im Landtag blockiert

Die LINKE hat im Landtag aufgrgriffen, was in vielen Bundesländern diskutiert wird: die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, mit denen oft Anwohner und Eigentümer erneuerungsbedürftiger Straßen vonn den Kommunen zur Kasse gebeten werden. Die Graktion der Linklen im landtag hatte eione Gesetzesinitiative viorgelegt, die die Abschaffung dieser Anliegerbeiträgevorsieht. Nachdem sich der Ausschuss für Inneres und Sport am 10. Januar noch  einvernehmlich auf eine Anhörung zum Gesetzentwurf der Fraktion DIE  LINKE verständigt hatte, wollen – wie jetzt bekannt wurde – die Vertreter der Koalitionsfraktionen diese Anhörung weder im März noch im April durchführen.

Innenminister Stahlknecht und vor allem Vertreter der CDU-Fraktion hatten in letzter Zeit deutlich gemacht, dass es mit ihnen keine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geben werde. Damit dürfte der gerade initiierte Arbeitskreis der Koalition ergebnislos ins Leere laufen.

 

7 comments on “Streit um Straßenausbaubeiträge: Linke fühlt sich im Landtag blockiert”

  1. Neulich sah ich einen Beitrag, dass die Kommunen die Straßen nicht mehr instandhalten , um die Kosten zu sparen, sie statdessen verlottern lassen, um sie dann „auszubauen“.

  2. Sind da nicht irgendwann mal Wahlen im Ländle Sa-Ah?
    Da sollte sich der Stahlgruber mal warm anziehen…

  3. Es wird dann künftig nur noch ausgebaut, wenn es Flutmittel gibt. Die Saale sollte unbedingt höher gelegt werden!

  4. Farbenfreund, dass macht schon mathematisch keinen Sinn. Die Gemeinden müssen sich immer auch am Ausbau beteiligen. Allein der Anteil liegt höher als Unterhalt für die Lebensdauer einer Straße.
    Die Realität ist, dass den Straßenverwaltungen das Geld zusammengestrichen wurde und sie nicht wissen, wo sie ihr bisschen Unterhaltsgeld hinein stecken sollen, wenn alle Straßen gleichsam zerbröseln. Mittlerweile ist dann vielerorts ein Zustand erreicht, in dem dies nie wieder aufgehen wird. Schau mal in den städtischen Haushalt. Da haben alle Seiten sich gefeiert, dass sie den Etat für den Straßenunterhalt dramatisch erhöht haben. Die Summe steht in keinen Verhältnis von Straßenbaukosten.
    Und wenn man sieht, wie in Halle Straßen von privaten Auftragnehmern geflickt werden, geht von den verfügbaren Mitteln gleich mal die Hälfte einfach so durch die Esse.

  5. „Gerade das passiert aber nicht immer. „Die Kommunen lassen über Jahrzehnte ihre Straßen ‚vergammeln‘, obwohl sie die Pflicht zur laufenden Unterhaltung haben“, schimpft Tibor Herczeg, CEO Verband Wohneigentum Niedersachsen. Aus Finanznot würden viele Gemeinden einfach abwarten, bis nur noch eine Grundsanierung den Zustand der Straße verbessern könne. Die müssten die Anlieger dann mitbezahlen.“
    https://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_74768422/strassenausbaubeitraege-wann-hausbesitzer-zahlen-muessen.html

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