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Streit in Landesregierung um Corona-Maßnahmen: FDP-Ministerin will Maskenpflicht ab Mittwoch abschaffen

Es droht Streit in der Landesregierung: Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens(FDP) will die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen abschaffen. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne will dagegen die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen berlängern. Wie der Streit ausgeht, gilt als unsicher. Die Corona-Fallzahlen steigen auf jeden Fall, unabhängig davon, weiter an.

15 comments on “Streit in Landesregierung um Corona-Maßnahmen: FDP-Ministerin will Maskenpflicht ab Mittwoch abschaffen”

  1. Fast 3 Jahre Covid und sie diskutieren immer noch ins Blaue. In den letzten 12 Monaten haben sich X Prozent der Infizierten im ÖPNV angesteckt und deshalb Maskenpflicht abschaffen oder beibehalten, das wäre eine sinnvolle Diskussion. Sie wollen es nicht oder sie können es nicht. Beide Alternativen sollten in einen Rücktritt von allen Ämtern münden.

  2. Da sich gerade zwei hochbetagte Freunde in der Bahn angesteckt haben, finde ich derart Bemerkungen nur saudumm.

    Dass Ansteckungen durch Ärosole insbesondere in geschlossenen Räumen passieren, isolltest Du vielelicht auch mitbekommen haben. Kinder lernen das schon im Vorschulalter.

  3. Haben die beiden hochbetagten Freunde den Virus eingefärbt und beobachtet, wie er ihnen auf der Strecke zwischen Marktplatz und Rennbahnkreuz ins Näschen gekrochen ist? War wohl wieder nur eine saudumme Bemerkung.
    Nach wissenschaftlichen Studien ist der geschlossene Raum nicht das entscheidende Kriterium. Wie viele Menschen sind eng in einem geschlossenen Raum wie lange welcher Konzentration von Aerosolen ausgesetzt. Hinzukommt, bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 – 60% geht auch in geschlossenen Räumen die Ansteckung gegen Null (Studie in Amerika und Japan). Steht leider alles nicht in der Kinder-BILD.

  4. „Studien aus Amerika“ sind immer ein tolles Argument, besonders, wenn man sie nicht zitiert, dass man sie überprüfen könnte.

    „Nach wissenschaftlichen Studien ist der geschlossene Raum nicht das entscheidende Kriterium. Wie viele Menschen sind eng in einem geschlossenen Raum wie lange welcher Konzentration von Aerosolen ausgesetzt. “

    Du darfst mal voraussetzen, dass die Bedingungen in einem vollbesetzten Zug der Bundesbahn erfüllt sind.

  5. Eine Studie aus der Nachbarstadt Leipzig (TROPOS):
    An Overview on the Role of Relative Humidity in Airborne Transmission of SARS-CoV-2 in Indoor Environments. Ajit Ahlawat1*, Alfred Wiedensohler1, Sumit Kumar Mishra2

    Die beiden anderen Quellen finde ich auf die schnelle nicht.

  6. Die Studie kenne ich. Leipzig liegt weder in Amerika noch in Japan. Und die Ergebnisse der TROPOS-Studie sind jedenfall anders, als Du sie darstellst.

    Und jetzt kommt die ganz spannede Frage: Wie hoch ist denn im Winter die RF in Innenräumen? und wie hoch in einem durchschnittlichen Eisenbahnzug?

    Warum steigt generell die Ansteckungsgefahr im Winter? (kommt man leicht drauf, wenn man sich mit Feuchte/Temperatur/Klima nur ganz wenig auskennt)

  7. „Warum steigt generell die Ansteckungsgefahr im Winter?“
    Im Winter kalte Luft weniger Luftfeuchtigkeit. 3 Faktoren:
    – Respiratory Immun System Efficiency (Kudo E. 2019)
    – Virus float time (Noti JD, 2013; Yang W, 2011))
    – Virus survival time (Noti JD, 2013; Yang W, 2012)

    Fahrzeit Neustadt-Markt: 11 Min. Aufenthalt im Büro: mehrere Stunden (vielleicht nicht im ÖD).

  8. Ich sprach von einer Eisenbahn. Nimm meinetwegen eine S-Bahn Halle-Leipzig.
    Luftfeuchte Eisenbahn im Winter: 15-30% RF

  9. Die beiden Damen reden von beidem. Sag ich doch, reden ins blaue ohne belastbare Fakten.

  10. Die Behauptung, bei einem Kontakt ohne Maske innerhalb von 11 Minuten in einer Straßenbahn sei eine Ansteckung unwahrscheinlich, halte ich für kaum belastbar.

  11. Die Bemme hat längst jede Glaubwürdigkeit verloren!
    Wie hei-wu so richtig feststellt: Rücksichtslos und Asozial

  12. Man diskutiert jetzt nicht direkt ins Blaue, gibt eigentlich wenig Zweifel, dass die Maske wirkt. Gegen eine Maske sprechen bis auf geistige Verwirrungen nur ein relativ geringer Preis.

    Dann bleibt die Abwägung, warum Masken im ÖPNV, weil sich dort sehr viele Menschen begegnen und es eben eine enorme Durchmischung gibt. Der ÖPNV ist zudem quasi unverzichtbar. Das Großraumbüro für Risikogruppen wäre durchaus meidbar.

    Aufgrund der angespannten Lage verbieten sich m.E. irgendwelche Experimente. Eine Maskenpflicht im ÖPNV, Einkauf (Grundbedarf) und medizinischen Bereichen wäre ohne Zweifel sinnvoll mit wie oben schon erwähnt quasi null negativen Konsequenzen. Das gekränkte Ego von Schwurblern wäre jetzt kein negativer Faktor.

    Eine solche Maskenpflicht wäre durchaus das, was ja einige als ihre Forderung verkauft haben, der Schutz der vulnerablen Gruppen mit minimalen Einschnitten.

  13. Die deutschen Jammerlappen ersticken unter Zellstoffmasken, und bei 19 Grad erfrieren sie im Büro.

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