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Stolpersteine erinnern an verfolgte Sozialdemokraten in Halle

Die Geschichte verfolgter Sozialdemokraten in Halle steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Donnerstag, 13. August 2026, zu der die SPD Halle gemeinsam mit dem Verein Zeitgeschichte(n) e.V. – Verein für erlebte Geschichte einlädt. Beginn ist in den Räumen der SPD in der Großen Märkerstraße 6.

Anne Kupke-Neidhardt vom Zeit-Geschichte(n) e.V. stellt mehrere Biografien von Sozialdemokraten vor, an die Stolpersteine in Halle erinnern. Im Mittelpunkt stehen Otto Avemarg, Emil Lange, Max Jovishoff und Franz Peters, die während der NS-Zeit verfolgt beziehungsweise ermordet wurden.

Anhand von Fotografien und Archivmaterial gibt Kupke-Neidhardt Einblicke in die Lebensgeschichten der Männer und in die historische Recherche hinter den Stolpersteinen. In Halle erinnern inzwischen mehr als 300 Stolpersteine an Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Quelle: SPD Halle / Zeitgeschichte(n) e.V.

Bild: Karl Friedrich Wilhelm Leuschner, ehemaliger Hessischer Innenminister(SPD), ermordet im KZ durch das NS-Regime (Bild zur Verfügung gestellt über die SPD Halle von der Willhelm-Leuschner-Stiftung)

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