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Stalinkult in Geschichte und Gegenwart

Der Stalinkult in Geschichte und Gegenwart
Donnerstag, 6. Februar, 18 Uhr
Zeit-Geschichte(n) e.V., Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle/Saale, Eingang
über Schulstraße

Referent: Prof. Dr. phil. Oliver Reisner

Reisner lehrt Europa- und Kaukasuswissenschaften an der Universität Tiflis/Georgien.


Das Wirken Stalins kann im Osten Deutschlands erst seit 30 Jahren aufgearbeitet, erforscht und offen diskutiert werden. Bis 1989 wurde über stalinistische Verbrechen und Terror nicht öffentlich gesprochen und nicht daran erinnert.

Professor Oliver Reisner ordnet an diesem Abend die Politik Stalins und ihre Folgen ein und spricht über den heutigen Umgang mit dem Stalinkult.

Durch den Abend führt Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Oliver Reisner für diesen Abend in den Zeit-Geschichte(n) Verein eingeladen hat.

9 comments on “Stalinkult in Geschichte und Gegenwart”

  1. Zitat: „Das Wirken Stalins kann im Osten Deutschlands erst seit 30 Jahren aufgearbeitet, erforscht und offen diskutiert werden.“
    Das ist Unsinn.

  2. Genau @ teu, als Chrustschow 56 an die Machtt kam, haben die Freunde „aufgeräumt“ und alles publik gemacht. Man( die gutgläubigen Bürger der DDR) waren entsetzt, waren sie doch3 Jahre zuvor angehalten worden, an den weltweiten Trauerfeiern und Gedenkminuten teilzunehmen. Nach Stalins Tod gab es zur festgesetzten Zeit Gedenkminuten, die Werksirenen liefen, die Straßenbahnen blieben stehen, wo sie sich gerade befanden, auch Fußgänger
    standen still….
    Mir war durch den 3jährigen Aufenthalt meines Opas
    als Spezialist in der Su (1930-1933) bekannt, dass Stalin nicht sehr beliebt war bei seinem Volk, obwohl die Repressionen erst Mitte der 30er Jahre ihren Höhepunkt hatten, also noch gar nicht bekannt waen.. Auf Lenin traf das nicht zu, der wurde verehrt.
    Der Prof. wird wohl nicht aus dem Osten sein- mal Herrn Gugel fragen.
    Peterle, Tiflis ist die Hauptstadt von Georgien, dort stammt Stalin her. Und Georgien liegt im/am Kaukasus und wenn man darüber ganz viel wissen will, studiert man Kaukasus-Wissenschaft, klaro?
    Die Georgier legen viel Wert auf ihre Traditionen, sind stolz und „heißblütig“, also man sollte sich tunlichst nicht mir ihnen anlegen….aus Vorsicht.

  3. Man sollte sich wirklich nicht mit den Georgiern anlegen. Unsere Deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat es in den vergangenen Jahren mehrfach versucht und in konstanter Regelmäßigkeit aber sowas von Dresche bekommen. Auch deshalb spielen unsere Jungs eine Division niedriger.

    Schönes Land übrigens dieses Georgien, die eigentlichen Georgier nennen sich selbst Kartwelier und Swanetier, das Land Sakartwelo. Stalin gehörte zur Minderheit der Osseten.

  4. Eduard Schewadnaze war auch Georgier. Und Stalin wird dort doch noch verehrt.

  5. Zitat: „Von Georgiern lernen heißt siegen lernen?“

    Wenn man Rugbyspieler ist und die Heimmannschaft in der Weltrangliste hinter den Georgiern (derzeit Platz 13) plaziert, dann ja. Zum Vergleich, Deutschland auf Platz 28. Beim Fußball wäre das vielleicht noch eine knappe Kiste, beim Rugby sind das Welten zwischen Dreiviertelprofis und enthusiastischen reinen Amateuren.

    Aber ich schweife ab. In Gori haben sie um des Diktators Geburtshaus (eher eine schäbige Hütte) einen neoklassizistischen Tempel gebaut und das Beweihräucherungsmuseum für den Massenmörder ist grotesk. Ich war weder drin noch habe ich es fotografiert. Ich fahre ja auch nicht nach Braunau, um ein obskures Haus zu fotografieren. Schaut bei Wikipedia. Hier sollte man lieber nicht von den Georgiern lernen.

    Ich habe mir lieber die Burgruine von Gori angesehen.

  6. Unsinn stimmt. Aber es wird ja so manches in die Nachwendezeit verlegt, was es bei genauer Betrachtung schon vorher mal gab. Nach 1956 gab es etliche Publikationen zum Wirken von Josef Wissejaronewitsch. Sind bloß ein bisschen in Vergessenheit geraten. Kein weiterer Kommentar von mir dazu.

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