Das Stadtmuseum Halle präsentiert im März ein vielseitiges Programm aus Führungen, Gesprächen, Theateraufführungen und Vorträgen. Ergänzt wird das Angebot durch laufende Sonder- und Dauerausstellungen sowie regelmäßige Führungen an den halleschen Türmen. Die Oberburg Giebichenstein bleibt noch bis Anfang April in der Winterpause.
Veranstaltungen im Stadtmuseum Halle
Den Auftakt macht am 5. März eine Führung durch die Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“, begleitet von Johanna Wensch von der Stiftung Topographie des Terrors.
Am 8. März folgt das zweite Werkstattgespräch der Reihe „Spuren in Halle“. Im Fokus stehen der hallesche Arzt Horst Schumann und seine Rolle im Euthanasie-Programm des Nationalsozialismus. Es spricht Dr. Maik Evers vom Kuratorenteam des Museums.
Am 11. März führen Studierende der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Lotte Sauvant und Joseph Henrici, durch die Ausstellung „tagsüber bin ich woanders (hier bin ich nur nachts)“.
Mit der Ausstellungseröffnung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ setzt das Museum am 18. März einen gesellschaftspolitischen Schwerpunkt.
Theaterfreunde erwartet am 20. und 21. März die Premiere sowie eine weitere Vorstellung des Solotheaterabends „Nietzsche“ mit Andrea Ummenberger, nach einem Text von Alexander Widner.
Veranstaltungen am Roten Turm
Am 22. März findet um 14:30 Uhr eine Glöcknerführung im Roter Turm statt, inklusive Live-Anspiel des Carillons. Zwei Stunden später eröffnen die Halleschen Carillonneure mit einem Frühlingskonzert die Glockenspielsaison 2026.
Weitere Programmpunkte
Die Reihe der Ausstellungsführungen wird am 25. März mit einer Führung durch die Ausstellung „Engramme“ mit Künstler Sebastian Harwardt fortgesetzt.
Am 26. März folgt ein Vortrag über Antisemitismus im Kaiserreich und in der frühen Weimarer Republik, gehalten von Historiker Thomas Gräfe.
Das dritte Werkstattgespräch „Spuren in Halle“ beschließt am 29. März das Monatsprogramm. Historiker Philip Mahrenholz beleuchtet das Tagebuch eines tschechischen Zwangsarbeiters in Halle während der Jahre 1942 bis 1945.
Sonder- und Dauerausstellungen
Weiterhin sind im Stadtmuseum zu sehen:
– „Reinhard Heydrich – Karriere und Gewalt“ (bis 10. Mai)
– „tagsüber bin ich woanders (hier bin ich nur nachts)“ (bis 31. Mai)
– „Engramme“ – Arbeiten von Sebastian Harwardt (bis 31. Mai)
Zu den Dauerausstellungen zählen „Entdecke Halle!“, „Homestory“ und „Geselligkeit und die Freyheit zu philosophieren“.
Wiederkehrende Führungen
Regelmäßig finden Führungen im Leipziger Turm (samstags) sowie im Roten Turm (freitags und samstags) statt. Tickets sind im Stadtmuseum Halle und in der Tourist-Information erhältlich. Individuelle Termine können telefonisch vereinbart werden.