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Stadtmuseum Halle startet mit Konzerten, Ausstellungen und Familienangeboten in den Juni

Musik zwischen Burghof und Marktplatz, neue Sonderausstellungen, mittelalterliche Spiele und Fotografien aus der späten DDR: Das Juni-Programm des Stadtmuseum Halle verbindet Kulturgeschichte, Gegenwartskunst und sommerliches Stadtleben an mehreren Orten in Halle.

Im Mittelpunkt steht erneut das Trotzburgfest auf der Oberburg Giebichenstein. Vom 5. bis 28. Juni verwandelt sich die Burganlage jeweils mittwochs bis sonntags in eine Konzertbühne unter freiem Himmel. Das Festival bietet 18 Konzerte mit internationalen und regionalen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Folk, Jazz, Chanson, Weltmusik und Tango. Neu sind kurze Vorprogramme mit halleschen Schülerbands, Chören und Solisten.

Ein besonderer Höhepunkt ist das kostenlose Konzert der brasilianischen Musikerin Flaira Ferro am 21. Juni im Rahmen der Fête de la Musique. Ebenfalls zur Fête de la Musique findet am selben Tag ein Carillon-Konzert am Roter Turm statt, begleitet von Tanz-Flashmobs und K-Pop-Choreografien.

Bereits am 5. Juni beginnt mit einem Glockenspielkonzert im Roten Turm das musikalische Programm der Händel-Festspiele. Die niederländische Carillonneurin Malgosia Fiebig spielt dabei ein Konzert mit Übertragung auf den halleschen Marktplatz.

Neben Musik prägen auch neue Ausstellungen den Museumsmonat. Ab dem 19. Juni zeigt das Stadtmuseum die Schau „PURe Visionen. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“. Im Fokus stehen Gestaltung, Materialästhetik und Alltagskultur des 20. Jahrhunderts. Wenige Tage später folgt mit „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografien 1981–1990“ eine Ausstellung mit Fotografien aus den letzten Jahren der DDR und der Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs.

Begleitend dazu findet am 24. Juni im Christian-Wolff-Haus ein Vortrag über Stadtgesellschaften in den Fotografien Reinhard Hentzes statt.

Auch Familien und Kinder gehören erneut zur Zielgruppe des Sommerprogramms. Bei mehreren Familiennachmittagen auf der Oberburg können historische Spiele ausprobiert oder Wachstafeln wie im Mittelalter beschrieben werden. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßige Führungen auf der Burg, im Roten Turm und im Leipziger Turm.

Das Stadtmuseum verweist zudem auf seine Dauerausstellungen zur halleschen Stadtgeschichte, zur Aufklärungsepoche und zur Wohnkultur vergangener Jahrhunderte.

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