Die SPD-Fraktion im halleschen Stadtrat unterstützt die geplante Neufassung der Satzung zur Wohnhilfe. Ziel ist eine zeitgemäße Regelung der sozialen Unterbringung, Integrationswohnungen und Notschlafstellen.
Die Fraktion betonte: „Es geht darum, mit klaren Strukturen Rechtssicherheit für die Verwaltung und faire Bedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen zu schaffen. Wer Hilfe braucht, wird nicht allein gelassen. Unser Ziel ist es, dass niemand auf der Straße bleibt und möglichst viele Betroffene den Schritt in die eigene Wohnung schaffen.“
Katharina Kohl, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, hob die Rolle der kommunalen Wohnungsunternehmen GWG und HWG hervor. Diese seien „unverzichtbare Partner für soziale Stabilität“ und sollten Leerstände transparent machen sowie rasch Integrations- und Übergangswohnungen bereitstellen. Wohnhilfe dürfe keine Dauerlösung sein, sondern müsse Brücken in selbstbestimmtes Wohnen schlagen.
Die SPD kündigte an, bestehende Projekte zu verstetigen und auf enge Kooperation aller Partner in der Stadt zu setzen – von Verwaltung und Wohnungsgesellschaften bis zu freien Trägern.