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„Sicherer Badetag“: Rettungsschwimmer sichern erstmals den Saalestrand

Die DRK-Wasserwacht will am Sonntag, 9. August, erstmals den Saalestrand auf der Peißnitz mit Rettungsschwimmern absichern. Gemeinsam mit dem Verein science2public informiert sie außerdem über die Wasserqualität der Saale und mögliche Risiken beim Baden im Fluss.

Das Baden in der Saale ist grundsätzlich auf eigene Gefahr möglich. Die Wasserwacht warnt jedoch vor Gefahren insbesondere für Kinder. Am Saalestrand falle das Ufer steil ab, hinzu komme die Strömung des Flusses. Nach Angaben der Wasserwacht musste die Wasserrettung in Halle in diesem Jahr bereits rund ein Dutzend Mal ausrücken, um Menschen im Wasser zu helfen. Die Saale sei der wichtigste Unfallschwerpunkt für die Wasserretter im Stadtgebiet.

Mit dem zunächst einmaligen „Sicheren Badetag“ möchte die Wasserwacht zeigen, wie sich die Sicherheit am Saalestrand verbessern ließe. An Wochenenden sichert der Verein bereits mit Unterstützung durch Spenden den Hufeisensee mit Rettungsschwimmern ab.

Neben der Sicherheit im Wasser steht am Sonntag auch dessen Qualität im Mittelpunkt. Der Verein science2public untersucht im Rahmen seines Projekts „Rivercheck“ regelmäßig Wasserproben aus der Saale. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Belastung mit E. coli und anderen Fäkalbakterien. In den vergangenen zwei Jahren wurden nach Angaben des Vereins mehr als 200 Proben ausgewertet.

Am Saalestrand wird das Projekt mit dem Bürgerforschungsschiff „Make Science Halle“ vorgestellt. Der Saale-Aktivist Wolfgang Schuster informiert um 10.30 Uhr und um 15 Uhr über die Auswirkungen der Mischwasserkanalisation auf die Wasserqualität und stellt Möglichkeiten zur Verbesserung vor. Die Kurzvorträge finden im Zelt der DRK-Wasserwacht statt.

Mit der gemeinsamen Aktion wollen Wasserwacht und science2public sowohl auf die Gefahren des Badens in der Saale als auch auf die Bedeutung einer guten Wasserqualität aufmerksam machen.

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