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Sicher durch die Sommerhitze – So bleiben Senioren ausreichend versorgt

Die Sonne steht hoch über Sachsen-Anhalt, und ihr heißer Atem liegt schwer über Städten und Feldern. Für viele Ältere birgt diese drückende Hitze eine stille Gefahr: Das Durstgefühl, einst verlässlicher Bote des Körpers, verblasst im Alter, und so wird oft zu spät oder zu wenig getrunken. Die Folgen können tückisch sein – Schwindel, Kopfschmerz, bleierne Schwäche, ja sogar Verwirrtheit oder Ohnmacht.

„Gesunde Seniorinnen und Senioren benötigen selbst an kühleren Tagen 1,3 bis 1,5 Liter Flüssigkeit“, mahnt Axel Wiedemann, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen-Anhalt. An Hitzetagen wie diesen ist umso mehr Wachsamkeit geboten. Ein altbewährter Trick sei es, die Tagesration Wasser schon am Morgen bereitzustellen – sichtbar und griffbereit. So lässt sich leicht erkennen, wie viel noch fehlt. Ein Trinkprotokoll könne denselben Zweck erfüllen.

Wiedemann empfiehlt kleine Rituale, um das Trinken fest im Tagesablauf zu verankern: ein Glas Wasser gleich nach dem Aufstehen, der traditionelle Fünf-Uhr-Tee, ein Becher Mineralwasser zu jeder Mahlzeit. Wer an Herz-, Kreislauf- oder Nierenleiden erkrankt ist, sollte die genaue Trinkmenge jedoch mit seinem Arzt abstimmen.

Das beste Getränk bleibt das Einfachste: Wasser – ob aus der Leitung oder als Mineralwasser, still oder perlend. Für Abwechslung sorgen ungesüßte Früchte- und Kräutertees oder leichte Saftschorlen. Auch wasserreiche Speisen wie Gurken und Wassermelonen helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu stützen. Süße Limonaden, Eistees und alkoholische Getränke indes sind bei Hitze keine guten Begleiter.

So, wie es unsere Großmütter schon wussten, gilt: Wer bei Sommerhitze regelmäßig und maßvoll trinkt, stärkt den Körper – und bewahrt einen kühlen Kopf, selbst wenn der August über Sachsen-Anhalt flirrt.

2 comments on “Sicher durch die Sommerhitze – So bleiben Senioren ausreichend versorgt”

  1. Wie konnten wir nur so lange ohne die weisen Ratschläge aus Politik und Verwaltung überleben?

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