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Schutzsuchende in Sachsen-Anhalt 2025 erstmals seit fünf Jahren rückläufig

Halle (Saale), 12. Mai 2026 – Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lebten am Jahresende 2025 insgesamt 78.200 schutzsuchende Personen in Sachsen-Anhalt. Damit sank die Zahl erstmals seit fünf Jahren gegenüber 2024 um 1.070 Personen bzw. 1,3 %. Auch bundesweit war ein Rückgang zu verzeichnen: Die Gesamtzahl der Schutzsuchenden in Deutschland ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % zurück.

Die meisten Schutzsuchenden kamen aus der Ukraine (31.435) und Syrien (21.510), gefolgt von Afghanistan (6.690), der Türkei (2.455) und dem Irak (1.600). Während die Zahl der Schutzsuchenden aus der Ukraine um 8,5 % zunahm, ging die Anzahl aus Syrien (-5,6 %), Afghanistan (-12,1 %), der Türkei (-15,8 %) und dem Irak (-10,9 %) zurück.

Schutzsuchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen in Deutschland Schutz suchen. Die Daten stammen aus dem Ausländerzentralregister, das auf Meldungen der örtlichen Ausländerbehörden basiert und vom Bundesverwaltungsamt zusammengetragen wird.

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