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Sachsen-Anhalt verliert erneut Einwohner

Halle (Saale). Die Bevölkerungszahl Sachsen-Anhalts ist auch im Jahr 2025 weiter gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lebten zum 31. Dezember 2025 insgesamt 2.120.252 Menschen im Land. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Einwohnerzahl um 15.345 Personen beziehungsweise 0,7 Prozent.

Von den Einwohnerinnen und Einwohnern waren 1.078.900 weiblich und 1.041.352 männlich.

Die größte Stadt Sachsen-Anhalts bleibt die Landeshauptstadt Magdeburg mit 244.494 Einwohnern. Auf Platz zwei folgt die kreisfreie Stadt Halle (Saale) mit 226.186 Einwohnerinnen und Einwohnern. In Dessau-Roßlau waren zum Jahresende 75.035 Menschen mit Haupt- oder alleiniger Wohnung gemeldet.

In den 104 Städten des Landes lebten insgesamt 1.796.872 Menschen. Die kleinste Stadt Sachsen-Anhalts war erneut Sandau (Elbe) im Landkreis Stendal mit 806 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Unter den Gemeinden ohne Stadtrecht wies die Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde mit 18.648 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl auf. Es folgen Teutschenthal im Saalekreis mit 13.009 sowie Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 11.435 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Insgesamt 27 Gemeinden ohne Stadtrecht hatten weniger als 1.000 Einwohner. Dort lebten zusammen 23.760 Menschen, was einem Anteil von 1,1 Prozent der Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts entspricht. Die geringsten Einwohnerzahlen verzeichneten die Gemeinden Iden im Landkreis Stendal mit 711 sowie Bornstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz mit 766 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die aktuellen Zahlen bestätigen den anhaltenden demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt. Trotz regional unterschiedlicher Entwicklungen setzt sich der langfristige Bevölkerungsrückgang im Land fort.

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