Ehemaliger AlpsHL-Meister und punktbester Verteidiger wechselt nach Halle
Die Saale Bulls setzen bei der Kaderplanung für die kommende Saison ein deutliches Zeichen: Mit dem Schweden Jesper Åkerman verpflichtet der hallesche Eishockeyclub einen international erfahrenen Abwehrspieler. Der 29-jährige Linksschütze nimmt die zweite von zwei Kontingentstellen ein – neben dem finnischen Angreifer Tomi Wilenius, mit dem Åkerman bereits 2023 die Meisterschaft in der Alps Hockey League (AlpsHL) erringen konnte.
Åkerman stammt aus einer traditionsreichen Eishockeyfamilie. Vater Johan Åkerman, früher selbst Profi bei den Kölner Haien, gewann 2009 WM-Bronze mit der schwedischen Nationalmannschaft und ist heute Trainer in Norwegen. Der Sohn durchlief die Nachwuchsschule von Linköping HC und kam dort auch zu ersten Einsätzen in der höchsten schwedischen Liga SHL. Nach Stationen in der HockeyEttan zog es ihn 2019 ins Ausland, wo er sich vier Jahre lang als Offensivverteidiger in der multinationalen AlpsHL profilierte – unter anderem bei den Vienna Capitals und dem EC Bregenzerwald.
Zuletzt lief Åkerman in der französischen Ligue Magnus für Chamonix auf, wo er in der Saison 2024/25 mit 24 Scorerpunkten aus 43 Spielen erneut der punktbeste Verteidiger seines Teams war.
Sportdirektor Christian Hommel freut sich über den Neuzugang: „Jesper ist ein Zwei-Wege-Verteidiger mit großer Übersicht und offensiver Präsenz. Er bringt genau die Erfahrung und das Spielverständnis mit, das wir gesucht haben. Seine Persönlichkeit wird auch abseits des Eises wertvoll sein.“
Mit Jesper Åkerman verpflichten die Bulls nach dem Kanadier Steven Tarasuk (2017/18) erstmals seit sieben Jahren wieder einen Importverteidiger. Insgesamt ist er erst der zweite Schwede in der Vereinsgeschichte, der das Bulls-Trikot tragen wird – nach dem kurzen Gastspiel von Fredrik Persson 2008/09.
Die Saale Bulls heißen ihren Neuzugang herzlich willkommen in der Händelstadt und wünschen ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.