Das 70-stündige Camp „SOFA – Solidarischer Ort für alle“ wird von mehreren Initiativen aus Halle getragen und läuft noch bis Mittwoch. Angeboten werden unter anderem kostenloses Essen, Workshops, Gesprächsrunden und Kulturveranstaltungen.
Am Sonntagabend verfolgten die Besucher die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl und diskutierten über deren Folgen. Auf Wandzeitungen hielten sie Fragen, Sorgen und Ideen fest.
„Die Menschen sind zum SOFA gekommen, um ihre Nachbar*innen kennenzulernen und zu überlegen, was wir hier vor Ort selbst in die Hand nehmen können“, sagte SOFA-Pressesprecherin Vera Schulze.
In den Gesprächen ging es nach Angaben der Veranstalter unter anderem um steigende Mieten, hohe Lebensmittelpreise, schlechte Busverbindungen sowie Unterstützung bei Problemen mit Behörden oder Diskriminierung.
Das Programm läuft am Montag und Dienstag jeweils von 10 bis 22 Uhr. Am Mittwoch endet das Camp um 12 Uhr. Geplant sind unter anderem Workshops, Konzerte, Lesungen, Zirkusangebote und Kinderbetreuung.