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Rückgang der Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt – Frühindikatoren für Frühjahrsbelebung

Die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt ist im Februar 2026 leicht gesunken. Nach aktuellen Angaben der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen waren 93.761 Menschen arbeitslos gemeldet – 909 weniger als im Vormonat, aber 2.522 mehr als im Februar des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 8,5 Prozent.

Vorsitzender Markus Behrens weist darauf hin, dass der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit vor allem auf das Ende von Ausbildungsphasen zurückzuführen sei. Gleichzeitig bewertete er die deutliche Zunahme der Stellenmeldungen als Hinweis auf eine beginnende Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarkts. Insgesamt wurden im Februar 3.531 neue offene Stellen gemeldet, ein Plus von 45 Prozent gegenüber Januar.

17.855 Stellenangebote standen den Arbeitsagenturen und Jobcentern landesweit zur Verfügung. 4.608 arbeitslose Menschen nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, deutlich mehr als im Januar. Zugänge aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit gingen spürbar zurück.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Dezember 2025 bei 789.500 Personen, 5.700 weniger als im Vormonat und 7.400 weniger als ein Jahr zuvor. Die Unterbeschäftigung stieg leicht auf 115.177 Personen.

Regionale Unterschiede bleiben bestehen. Höhere Arbeitslosenquoten zeigen sich unter anderem in Halle (Saale), Stendal und Mansfeld-Südharz, während Landkreise wie Börde oder Harz unterdurchschnittliche Quoten verzeichnen.


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