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Rettungsschwimmer am Hufeisensee: Pilotprojekt soll fortgesetzt werden

Sieben Wochenenden lang sorgte die DRK-Wasserwacht in den Sommerferien für mehr Sicherheit am Hufeisensee. Nun wird eine dauerhafte Lösung gefordert.

Mit einer positiven Bilanz endet ein Pilotprojekt zur Wasserrettung am Hufeisensee. An sieben Wochenenden waren in den Sommerferien Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht vor Ort, um Badegäste zu unterstützen und bei gefährlichen Situationen frühzeitig einzugreifen. Finanziert wurde der Einsatz durch Spenden und eine Initiative des SPD-Landtagskandidaten Julius Neumann.

„Wir haben über die Ferien hier hunderte Badende begleitet“, sagte Sven Thomas von der DRK-Wasserwacht. Die Rettungsschwimmer hätten vor allem Aufklärungsarbeit geleistet und etwa bei unsicheren Schwimmern präventiv eingegriffen. Thomas bezeichnete das Pilotprojekt als „vollen Erfolg“.

Auch Julius Neumann zog eine positive Bilanz. „Diesen Sommer gab es nun eine absolute Premiere“, sagte er mit Blick auf die erstmals organisierte Präsenz der Rettungsschwimmer am See.

Nach Angaben der Wasserwacht wird der Hufeisensee von vielen Familien und Badegästen genutzt. Die gute Erreichbarkeit mit der Straßenbahn und die naturnahe Lage machten ihn zu einer attraktiven Badestelle. Zugleich sei das Baden im See nicht ohne Risiken.

Die Wasserwacht regt deshalb weitere Verbesserungen an. Denkbar seien etwa Bojen zur Markierung von Schwimmbereichen, zusätzliche Schattenplätze, eine kleine Badeplattform sowie besser gepflegte Zugänge zum Wasser. Auch eine Fortsetzung des Rettungsschwimmereinsatzes im kommenden Sommer steht zur Debatte.

Dafür müsse die Finanzierung gemeinsam von Stadt, Politik und Wasserwacht geklärt werden, sagte Thomas. Der Hufeisensee könne als zentrumsnaher Badesee gerade angesichts zunehmender Sommerhitze an Bedeutung gewinnen. „Für den Schutz und die Entwicklung des Hufis braucht es nicht viel Geld“, so Thomas.

Quelle: Wasserrettungsdienst Halle/Saale e.V., 15. August 2026

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